fix(charging): validate status and budget phase detection
Tests / test (push) Waiting to run

Do not latch full on transient zero current; require explicit completion. Validate go-e errors and Pico status/timestamps, keep historical events diagnostic, and preserve faults until a fresh successful poll. Budget the 6 A phase probe through the manager and correct stale phase counts conservatively.

Add adapter, regulator, isolated runtime and Symcon regression cases plus migration documentation. Verified: composer check (402 tests, 1875 assertions), 92 pure-function assertions in Symcon 8.0, git diff --check. No plant deployment or hardware commands.
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2026-10-07 18:24:47 +00:00
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+99 -26
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@@ -4,14 +4,14 @@
Das Modul bindet eine einzelne Ladestation direkt an Enelix EMS an. Es liest
den Fahrzeug- und Ladezustand ueber die Geraete-API, ermittelt die Phasenzahl
wie Enelix 1 und setzt den vom Manager gewaehlten Ladestrom. Es benoetigt keine
aus aktuellen Messwerten und setzt den vom Manager gewaehlten Ladestrom. Es benoetigt keine
Gateway-Instanz und hat keine technische Beziehung zum separaten Modul
**Ladestation Gateway**.
## Funktionsumfang
- direkte Statusabfrage und Steuerung der unterstuetzten Ladestationen,
- Fahrzeug-, Lade- und Phasenerkennung nach der Enelix-1-Logik,
- Fahrzeug-, Lade- und Phasenerkennung mit geprueften Geraetedaten,
- Leistungsangebote fuer PV- und Peakbetrieb,
- lokale Freigabe und Umschaltung zwischen Solar- und Normalbetrieb,
- Kommunikation mit dem Enelix Manager ueber den Nachrichtenvertrag `4.0`,
@@ -34,26 +34,36 @@ Variable noch im Debug-Protokoll oder im Diagnosefeld
## Fahrzeug- und Phasenerkennung
Die Auswertung folgt bewusst dem Verhalten der bisherigen Enelix-1-Ladestation:
Die Leistungsskalen bleiben kompatibel zu Enelix 1; die Fehler- und
Ladeendeauswertung ist seit der Korrektur vom 07.10.2026 strenger:
1. Bei go-e gilt das Fahrzeug als verbunden, wenn `car != 1` ist. Bei Pico
wird entsprechend `State != 1` ausgewertet.
1. Nach erfolgreicher Statusvalidierung gilt das Fahrzeug bei go-e mit
`car != 1` und bei Pico mit `State != 1` als verbunden. Fehler- und
Offlinezustaende werden vorher abgewiesen.
2. Die gemessene Leistung wird bei der alten go-e-API mit Faktor 10, bei
Gemini direkt in Watt und bei Pico von kW in Watt umgerechnet.
3. go-e meldet die drei Phasenstroeme einzeln. Sobald mindestens zwei Phasen
Strom fuehren, wird dreiphasiges Laden direkt erkannt.
3. go-e und Pico koennen die drei Phasenstroeme einzeln melden. Ab 1 A gilt
eine Phase als belastet; mindestens zwei belastete Phasen werden konservativ
als drei gerechnet. Frische Dreiphasenmessungen korrigieren gespeicherte
Einphasigkeit. Bestaetigte Dreiphasigkeit bleibt konservativ bis zum Ausstecken
erhalten, auch wenn zeitweise nur eine Phase belastet wird.
4. Sind beim Anstecken noch keine belastbaren Phasenwerte vorhanden, gibt das
Modul zunaechst nur den Mindeststrom von 6 A als Erkennungsstrom vor. Bis zur
abgeschlossenen Erkennung bleibt `Phasenzahl=0` und das EMS-Angebot `[0]`.
Modul `[0,4104] W` an: 6 A mit dem bestehenden Dreiphasenbudget. Eine
zugeordnete Station startet erst nach passender Manager-Vorgabe. Bei
Solarladen im Peakbetrieb bleibt das Angebot `[0]`; es gibt keinen direkten
Probebefehl am Manager vorbei. `Phasenzahl=0` bleibt bis zur Erkennung erhalten.
5. Nach `Phasenerkennungszeit` wird die gemessene Leistung relativ zum
angeforderten Erkennungsstrom ausgewertet. Dadurch lassen sich eine und drei
Phasen bereits bei 6 A unterscheiden. Die erkannte Phasenzahl bleibt bis
zum Ausstecken erhalten und kippt waehrend einer Ladepause nicht zurueck.
Phasen bereits bei 6 A unterscheiden. Unter 1265 W bleibt die Anzahl
unbekannt, insbesondere bei 0 W. In einer Ladepause bleibt die zuletzt
erkannte Anzahl erhalten; neue belastete Phasenmessungen koennen sie korrigieren.
6. Der Ladestrom wird aus der Leistung mit `230 W/A` einphasig beziehungsweise
`684 W/A` dreiphasig berechnet.
7. Ein Ladeende wird nur nach zuvor tatsaechlich gemessener Ladeleistung
erkannt. Eine vom EMS angeordnete Solarpause gilt deshalb nicht als
`FahrzeugGeladen`.
7. Nur ein explizites aktuelles Ladeende (go-e `car=4`) ohne relevante Last
(< 1 A und < 100 W) setzt `FahrzeugGeladen`. Ein einzelner Nullwert und
Ladepausen genuegen nicht. Neues Laden oder ein anderer aktueller Status
hebt den Wert wieder auf. Die Pico-API hat keinen eindeutigen Voll-Status;
dort wird deshalb kein Ladeende aus niedrigem Strom abgeleitet.
Der normalisierte `Fahrzeugstatus` verwendet folgende Werte:
@@ -82,7 +92,9 @@ stoppt die Ladestation.
Die Leistungsstufen entsprechen Enelix 1: `230 W` pro Ampere einphasig und
`684 W` pro Ampere dreiphasig. Ohne gueltige Manager-Vorgabe faehrt das Modul
bei aktivem Solarladen mit `0 A`; bei ausgeschaltetem Solarladen verwendet es
die maximale angebotene Leistung.
die maximale angebotene Leistung. Ausnahme: Bei unbekannten Phasen und
zugeordnetem Manager gibt es auch ohne Solarladen keinen Start ohne Budget.
Ohne Manager kann die eigenstaendige Station im Normalbetrieb mit 6 A pruefen.
Beim Aktivieren oder Umschalten von Solarladen bleibt ein bereits gesetzter
Geraetestrom zunaechst unveraendert. Das neue Angebot wird zuerst an den
@@ -157,8 +169,8 @@ Immer sichtbar:
| --- | --- | --- |
| `Aktiv` | Boolean / bedienbar | Lokale EMS-Freigabe; der Initialwert ist `false`. |
| `FahrzeugVerbunden` | Boolean / Anzeige | Zeigt, ob die API ein verbundenes Fahrzeug meldet. |
| `FahrzeugGeladen` | Boolean / Anzeige | Ergebnis der kompatiblen Enelix-1-Voll-Erkennung. |
| `Ladestrom` | Float / Anzeige | Aus der gemessenen Leistung ermittelter Ladestrom in A. |
| `FahrzeugGeladen` | Boolean / Anzeige | Aktuell bestaetigtes Ladeende; bei Pico ohne eindeutiges API-Signal immer `false`. |
| `Ladestrom` | Float / Anzeige | Groesster gemessener Phasenstrom, ersatzweise aus Leistung und bekannter Phasenzahl berechnet. |
| `Phasenzahl` | Integer / Anzeige | `0` unbekannt, `1` einphasig oder `3` dreiphasig. |
Nur mit `EinstellungenInVisu=true` sichtbar; Ladefreigabe und Solarladen sind bedienbar:
@@ -179,6 +191,7 @@ Nur mit `DiagnosevariablenAnzeigen=true` sichtbar:
| `AenderungMoeglich` | Zeigt, ob das aktuelle Angebot mehr als eine Leistungsstufe enthaelt. |
| `Stoerung` | Sammelstatus fuer Konfigurations- und Kommunikationsfehler. |
| `Stoertext` | Letzte verstaendliche Fehlerbeschreibung. |
| `Geraetehinweis` | Pico-Autorisierung und historisches letztes Ereignis, getrennt vom aktuellen Fehler. |
| `LetzterGeraetebefehl` | Letzter Steuerbefehl mit HTTP-Methode und URL ohne Zugangsdaten; Statusabfragen ueberschreiben ihn nicht. |
| `LeistungsangebotDiagnose` | Aktuelles Leistungsangebot als JSON-Liste in W. |
@@ -206,6 +219,7 @@ An den Manager werden neben den gemeinsamen Feldern diese Zustaende gemeldet:
- `Ladefreigabe`
- `Solarladen`
- `Ladefehler` mit Stoertext
- `Geraetehinweis`
Eine Sollleistung wird nur angenommen, wenn sie im zuletzt berechneten
Leistungsangebot enthalten ist. Nach `VorgabeTimeout` ohne Erneuerung wird sie
@@ -226,6 +240,51 @@ verwenden 5 Sekunden Verbindungs- und 10 Sekunden Gesamt-Timeout. Antworten ab
HTTP-Status 400 sowie unvollstaendige oder ungueltige JSON-Antworten gelten als
Kommunikationsfehler.
go-e muss `err=0` und einen bekannten `car`-Wert 1 bis 4 melden. Pico muss
einen verwendbaren Zustand 1, 2, 3, 4 oder 6 sowie einen frischen `LastSeen`
(ersatzweise `ValueDate`) liefern. Bei Ladezustand 4 oder positiver Leistung
muss auch `ValueDate` frisch sein. Die Grenze liegt bei 120 Sekunden; mehr als
15 Sekunden in der Zukunft oder ein Zeitstempel ohne Zeitzone sind ungueltig.
Im Leerlauf wird das beobachtete `ValueDate=0001-01-01` toleriert, sofern
`LastSeen` aktuell ist und keine Leistung gemeldet wird. CamelCase und PascalCase
der Pico-Feldnamen werden unterstuetzt. Nicht-endliche/negative Messwerte
werden abgewiesen.
Pico-Zustand 6 wartet auf Autorisierung und bietet `[0]`, ohne allein deshalb
einen Kommunikationsfehler zu erzeugen. `LastWarningOrError` ist ein
historisches Ereignis und wird nur als `Geraetehinweis` ausgegeben, nicht als
dauerhaft aktiver Fehler interpretiert. `MaxStationCurrent` begrenzt die
Stationsleistung; dynamische Grenzen von 0 A sind kein Hardwaremaximum.
Der lokale Statuscache gilt fuer drei Abfrageintervalle, mindestens 15 und
hoechstens 120 Sekunden, bei Pico hoechstens bis zum Ablauf der API-Zeitstempel.
Managerdaten erneuern diesen Cache nicht. Bei Fehler oder Ablauf werden Angebot
und Vorgabe auf 0 gesetzt und die Station als nicht verfuegbar gemeldet. Der
steuernde Pfad versucht bei zuvor gesetztem Strom eine Nullvorgabe; deren
Scheitern wird zusaetzlich gemeldet. Eine API-Annahme ist keine Bestaetigung
eines physischen Ladestopps. Erst eine frische gueltige Statusabfrage hebt den
Fehler auf. Reine periodische Rueckmeldungen lesen nicht erneut per HTTP.
Herstellerquellen: [go-e API-Schluessel](https://github.com/goecharger/go-eCharger-API-v2/blob/main/API_KEYS_FIRMWARE/apikeys-en.md)
und [smart-me OpenAPI](https://api.smart-me.com/swagger/v1/swagger.json),
abgeglichen am 07.10.2026.
## Migration der Korrektur vom 07.10.2026
Vor Installation laufende Moduldateien und Konfiguration sichern und fremde
Anpassungen vergleichen. Beim ersten `ApplyChanges` mit Erkennungsversion 2
werden alte, moeglicherweise aus 0 W abgeleitete Phasen verworfen. Ein alter
Voll-Status wird beim erneuten Lesen nur mit aktuellem explizitem Signal
bestaetigt. Freigaben, Solarwahl, Prioritaeten, Objektkennungen und Zugangsdaten
bleiben erhalten. Es wird kein Benutzerobjekt geloescht. Neue Phasenerkennung
kann auf ausreichendes Managerbudget warten; das ist beabsichtigt.
Veroeffentlichung auf `develop`/`beta` aktualisiert die Anlage nicht. Nach einem
separat freigegebenen Update frische Statusdaten, Phasen, PV/Peak-Angebote,
Ladepause/Wiederanlauf und Abschaltung an echten Geraeten kontrollieren.
Fuer einen Rollback die gesicherten Moduldateien und passenden Instanzzustand
verwenden; keine fremden Laufzeitaenderungen ueberschreiben.
## Installation und Inbetriebnahme
1. Im IP-Symcon Module Control den Testing-Branch `develop` der Bibliothek
@@ -259,11 +318,14 @@ niemals in Repository-Dateien, Skripte oder Screenshots.
- Ohne Fahrzeug sind `FahrzeugVerbunden=false`, `Phasenzahl=0` und das
Leistungsangebot `[0]`.
- Nach dem Anstecken wird das Fahrzeug erkannt und bei unbekannten Phasen
zunaechst der Mindeststrom von 6 A zur Erkennung angefordert.
zunaechst `[0,4104]` angeboten. Nur mit Freigabe und Managerbudget beginnt
die 6-A-Probe; Solar/Peak verhindert sie.
- Nach der Erkennungszeit werden eine oder drei Phasen relativ zum Pruefstrom
gespeichert. Bei go-e koennen die einzelnen Phasenstroeme die Erkennung
bereits vorher abschliessen.
gespeichert, sofern eine belastbare Leistung gemessen wird. Bei 0 W bleibt
die Anzahl unbekannt; einzelne Phasenstroeme koennen die Erkennung vorziehen.
- Die erkannte Phasenzahl bleibt bei einer anschliessenden Ladepause stabil.
- Ein kurzzeitiger Nullwert setzt nicht `FahrzeugGeladen`; neues Laden bleibt moeglich.
- go-e-Fehler und alte Pico-Zeitstempel sperren positive Angebote bis zur frischen gueltigen Abfrage.
- Die gemessene Leistung wird plausibel in `Istleistung` und `Ladestrom`
abgebildet.
- `Aktiv=false` oder `Ladefreigabe=false` stoppt die Ladestation.
@@ -286,23 +348,34 @@ niemals in Repository-Dateien, Skripte oder Screenshots.
- Status `202`: Erreichbarkeit, DNS, lokale Firewall und API-Antwort pruefen.
`Stoertext` enthaelt den konkreten Kommunikations- oder JSON-Fehler.
- Fahrzeug wird nicht erkannt: Rohstatus der Geraete-API kontrollieren. Der
Adapter erwartet bei go-e `car` und `nrg[11]`, bei Pico `State` und
`ActiveChargingPower`.
Adapter erwartet bei go-e `err`, `car` und `nrg[11]`, bei Pico `State`,
`ActiveChargingPower` und die oben beschriebenen Zeitstempel.
- Phasenzahl bleibt laenger auf `0`: Waehrend der Erkennungsphase muessen
Ladestation und Fahrzeug den angeforderten Maximalstrom tatsaechlich
freigeben. Bei Pico muss fuer eine sichere Dreiphasenerkennung waehrend der
Erkennung mehr als 7500 W anliegen; go-e kann zusaetzlich anhand der
einzelnen Phasenstroeme erkennen.
Managerbudget, Freigabe und tatsaechliche Stromaufnahme vorliegen. Nullleistung
bleibt unbekannt. Beide Adapter koennen einzelne Phasenstroeme nutzen; ohne
diese Werte wird die Leistung nach einer budgetierten 6-A-Probe ausgewertet.
- Manager-Vorgabe wird abgewiesen: aktive Zuordnung im Manager sowie
`LeistungsangebotDiagnose` und die Betriebsart kontrollieren.
## Tests
Stand der Korrektur vom 07.10.2026: `composer check` erfolgreich mit 402 Tests
und 1875 Assertions, einschliesslich isolierter Modullaufzeit. Zusaetzlich 92
Assertions der reinen Adapter-/Reglerklassen im Symcon-8.0-Entwicklungskernel
mit eigenem Test-Namespace erfolgreich. Der vollstaendige native Modultest
unten wurde fuer diese Korrektur angepasst, aber nicht ausgefuehrt. Keine
Stellbefehle an reale Hardware, kein Anlagenupdate und keine Feldabnahme.
Die Unit- und Adaptertests verwenden einen injizierten Fake-HTTP-Transport.
Damit werden fuer go-e alt, go-e Gemini und smart-me Pico Statusantworten,
URL, HTTP-Methode, Authentisierung und Steueraufrufe ohne reale Hardware
geprueft.
Isolierte Laufzeittests fuehren zusaetzlich das echte Stand-alone-Modul mit
simulierten Symcon-Aufrufen aus: Ladepause, Ladeende/Wiederanlauf, Budgetprobe,
Peak-Sperre, Phasenkorrektur, Cacheablauf, Fehlerbeibehaltung und Migration.
Diese Fake-IPS-Laufzeit darf niemals im echten Symcon-Kernel geladen werden.
Der Symcon-Funktionstest verwendet den internen `Testmodus` mit simulierten
API-Antworten. Er prueft alle drei Geraetevarianten, die Mindeststrom-Probe
beim Anstecken, stabile Phasen waehrend einer Ladepause, die Schaltsperren,