# Ladestation Stand-Alone > Status: implementiert fuer IP-Symcon 8 und den Enelix-2-Vertrag `4.0`. Das Modul bindet eine einzelne Ladestation direkt an Enelix EMS an. Es liest den Fahrzeug- und Ladezustand ueber die Geraete-API, ermittelt die Phasenzahl aus aktuellen Messwerten und setzt den vom Manager gewaehlten Ladestrom. Es benoetigt keine Gateway-Instanz und hat keine technische Beziehung zum separaten Modul **Ladestation Gateway**. ## Funktionsumfang - direkte Statusabfrage und Steuerung der unterstuetzten Ladestationen, - Fahrzeug-, Lade- und Phasenerkennung mit geprueften Geraetedaten, - Leistungsangebote fuer PV- und Peakbetrieb, - lokale Freigabe und Umschaltung zwischen Solar- und Normalbetrieb, - Kommunikation mit dem Enelix Manager ueber den Nachrichtenvertrag `4.0`, - optional sichtbare Diagnosevariablen und schaltbares Debug-Logging, - automatisierte Tests mit Fake-HTTP-Transport ohne reale Ladestation. ## Unterstuetzte Geraete | Geraetetyp | Statusabfrage | Steuerung | Erforderliche Konfiguration | | --- | --- | --- | --- | | go-e Charger, alte API | `GET /mqtt?payload=` | `alw` und `amp` | IP-Adresse oder Hostname | | go-e Charger Gemini / Gemini flex | `GET /api/status` | `frc` und `amp` | IP-Adresse oder Hostname | | smart-me Pico | Pico-Charging-API | Load-Management-Current-API | Geraete-ID, Seriennummer, Benutzername und Passwort | Bei go-e wird die lokale HTTP-API verwendet. Die Geraeteadresse wird ohne `http://`, Pfad oder Parameter eingetragen. Die Pico-Anbindung verwendet HTTPS und HTTP Basic Auth gegen `api.smart-me.com`. Zugangsdaten werden weder als Variable noch im Debug-Protokoll oder im Diagnosefeld `LetzterGeraetebefehl` ausgegeben. ## Fahrzeug- und Phasenerkennung Die Leistungsskalen bleiben kompatibel zu Enelix 1; die Fehler- und Ladeendeauswertung ist seit der Korrektur vom 07.10.2026 strenger: 1. Nach erfolgreicher Statusvalidierung gilt das Fahrzeug bei go-e mit `car != 1` und bei Pico mit `State != 1` als verbunden. Fehler- und Offlinezustaende werden vorher abgewiesen. 2. Die gemessene Leistung wird bei der alten go-e-API mit Faktor 10, bei Gemini direkt in Watt und bei Pico von kW in Watt umgerechnet. 3. go-e und Pico koennen die drei Phasenstroeme einzeln melden. Ab 1 A gilt eine Phase als belastet; mindestens zwei belastete Phasen werden konservativ als drei gerechnet. Frische Dreiphasenmessungen korrigieren gespeicherte Einphasigkeit. Bestaetigte Dreiphasigkeit bleibt konservativ bis zum Ausstecken erhalten, auch wenn zeitweise nur eine Phase belastet wird. 4. Sind beim Anstecken noch keine belastbaren Phasenwerte vorhanden, gibt das Modul `[0,4104] W` an: 6 A mit dem bestehenden Dreiphasenbudget. Eine zugeordnete Station startet erst nach passender Manager-Vorgabe. Bei Solarladen im Peakbetrieb bleibt das Angebot `[0]`; es gibt keinen direkten Probebefehl am Manager vorbei. `Phasenzahl=0` bleibt bis zur Erkennung erhalten. 5. Nach `Phasenerkennungszeit` wird die gemessene Leistung relativ zum angeforderten Erkennungsstrom ausgewertet. Dadurch lassen sich eine und drei Phasen bereits bei 6 A unterscheiden. Unter 1265 W bleibt die Anzahl unbekannt, insbesondere bei 0 W. In einer Ladepause bleibt die zuletzt erkannte Anzahl erhalten; neue belastete Phasenmessungen koennen sie korrigieren. 6. Der Ladestrom wird aus der Leistung mit `230 W/A` einphasig beziehungsweise `684 W/A` dreiphasig berechnet. 7. Nur ein explizites aktuelles Ladeende (go-e `car=4`) ohne relevante Last (< 1 A und < 100 W) setzt `FahrzeugGeladen`. Ein einzelner Nullwert und Ladepausen genuegen nicht. Neues Laden oder ein anderer aktueller Status hebt den Wert wieder auf. Die Pico-API hat keinen eindeutigen Voll-Status; dort wird deshalb kein Ladeende aus niedrigem Strom abgeleitet. Der normalisierte `Fahrzeugstatus` verwendet folgende Werte: | Wert | Bedeutung | | ---: | --- | | `0` | unbekannt oder noch nicht ermittelt | | `1` | kein Fahrzeug verbunden | | `2` | Fahrzeug verbunden und bereit | | `3` | Fahrzeug laedt | | `4` | Fahrzeug geladen | ## Leistungsregelung Ein Leistungsangebot groesser als `0 W` wird nur erzeugt, wenn das Modul aktiviert, die Ladefreigabe gesetzt, ein Fahrzeug verbunden und das Fahrzeug noch nicht als geladen erkannt ist. Andernfalls meldet das Modul `[0]` und stoppt die Ladestation. | Betriebsart | Solarladen | Leistungsangebot | | --- | --- | --- | | PV | ein | `0 W` und alle Ladestufen von 6 A bis zum konfigurierten Maximum | | PV | aus | ausschliesslich die maximale Ladeleistung | | Peak | ein | ausschliesslich `[0]`; die Ladestation wird gestoppt | | Peak | aus | `0 W` und alle Ladestufen von 6 A bis zum konfigurierten Maximum | Die Leistungsstufen entsprechen Enelix 1: `230 W` pro Ampere einphasig und `684 W` pro Ampere dreiphasig. Ohne gueltige Manager-Vorgabe faehrt das Modul bei aktivem Solarladen mit `0 A`; bei ausgeschaltetem Solarladen verwendet es die maximale angebotene Leistung. Ausnahme: Bei unbekannten Phasen und zugeordnetem Manager gibt es auch ohne Solarladen keinen Start ohne Budget. Ohne Manager kann die eigenstaendige Station im Normalbetrieb mit 6 A pruefen. Beim Aktivieren oder Umschalten von Solarladen bleibt ein bereits gesetzter Geraetestrom zunaechst unveraendert. Das neue Angebot wird zuerst an den zugeordneten Manager gemeldet; dessen neue Vorgabe wird anschliessend direkt uebernommen. Antwortet kein Manager, greift nach zwei Sekunden das lokale Ersatzverhalten. Sicherheitsabschaltungen wirken weiterhin sofort. Nach einer Leistungsaenderung wird die aktuelle Stufe fuer `ZeitZwischenZustandswechseln` gehalten. Waehrend der `Mindesteinschaltdauer` bleiben positive Leistungsstufen regelbar, `0 W` wird jedoch nicht angeboten. Nach dem Abschalten meldet das Modul waehrend der `Mindestausschaltdauer` ausschliesslich `[0]`. Sicherheitsabschaltungen durch Deaktivierung, fehlende Ladefreigabe, Ausstecken oder ein erkanntes Ladeende greifen sofort. ## Bedienung | Ident | Wirkung | | --- | --- | | `Aktiv` | Gemeinsame lokale EMS-Freigabe. `false` setzt das Angebot auf `[0]` und stoppt die Ladestation. | | `Ladefreigabe` | Lokale Freigabe fuer das Laden. Diese Variable ist nur mit `EinstellungenInVisu=true` sichtbar. | | `Solarladen` | Schaltet das oben beschriebene PV-/Peak-Verhalten um. Diese Variable ist nur mit `EinstellungenInVisu=true` sichtbar. | Die Properties `Ladefreigabe` und `Solarladen` definieren die Startwerte. Eine Aenderung der jeweiligen Property wird beim Anwenden der Konfiguration in den lokalen Zustand uebernommen. Eine Bedienung der Variablen verwirft eine noch gueltige Manager-Vorgabe und berechnet das Leistungsangebot sofort neu. ## Konfiguration ### Gemeinsame EMS-Einstellungen | Property | Typ | Standard | Beschreibung | | --- | --- | ---: | --- | | `PrioritaetPV` | Integer | `0` | Prioritaet des Verbrauchers im PV-Betrieb. | | `PrioritaetPeak` | Integer | `0` | Prioritaet des Verbrauchers im Peakbetrieb. | | `Meldeintervall` | Integer | `10 s` | Intervall fuer die periodische Vollmeldung an zugeordnete Manager. | | `VorgabeTimeout` | Integer | `120 s` | Gueltigkeitsdauer einer Manager-Vorgabe ohne Erneuerung. | | `EinstellungenInVisu` | Boolean | `false` | Blendet `Ladefreigabe`, `Solarladen`, `Istleistung` und `Sollleistung` ein. | | `LoggingEin` | Boolean | `false` | Aktiviert das laufende Debug-Protokoll des Moduls. | ### Ladestation und Diagnose | Property | Typ | Standard | Beschreibung | | --- | --- | ---: | --- | | `Geraetetyp` | Integer | `0` | `1` go-e alt, `2` go-e Gemini, `3` smart-me Pico; `0` ist nicht konfiguriert. | | `Geraeteadresse` | String | leer | IP-Adresse oder Hostname fuer beide go-e-Varianten. | | `GeraeteID` | String | leer | Geraete-ID fuer die Pico-Statusabfrage. | | `Seriennummer` | String | leer | Seriennummer fuer die Pico-Stromvorgabe. | | `Benutzername` | String | leer | Benutzername fuer die Pico-API. | | `Passwort` | String | leer | Passwort fuer die Pico-API; im Formular als Passwortfeld dargestellt. | | `MaximalerLadestrom` | Integer | `16 A` | Obergrenze der angebotenen Ladestufen; zulaessig sind 6 bis 32 A. | | `Phasenerkennungszeit` | Integer | `60 s` | Dauer der 6-A-Probe vor der leistungsbasierten Phasenerkennung. | | `FahrzeugstromErkennungszeit` | Integer | `90 s` | Zeit, die eine stabile Stromunterschreitung anliegen muss, bevor die Fahrzeuggrenze mit 2,5 A Reserve uebernommen wird. | | `ZeitZwischenZustandswechseln` | Integer | `1 min` | Mindestabstand zwischen zwei Leistungsaenderungen. | | `Mindesteinschaltdauer` | Integer | `0 min` | Mindestdauer nach dem Einschalten, in der kein Abschalten auf 0 W angeboten wird. | | `Mindestausschaltdauer` | Integer | `0 min` | Mindestpause nach dem Abschalten, in der nur 0 W angeboten werden. | | `Abfrageintervall` | Integer | `5 s` | Intervall der Geraetestatusabfrage. | | `Ladefreigabe` | Boolean | `true` | Startwert der lokalen Ladefreigabe. | | `Solarladen` | Boolean | `true` | Startwert der lokalen Solarlogik. | | `DiagnosevariablenAnzeigen` | Boolean | `false` | Blendet gemeinsame und ladestationsspezifische Diagnosevariablen ein. | Die internen Properties `Testmodus` und `Testantwort` gehoeren ausschliesslich zum automatisierten Symcon-Funktionstest und erscheinen nicht im Konfigurationsformular. ## Variablen Immer sichtbar: | Ident | Typ / Zugriff | Beschreibung | | --- | --- | --- | | `Aktiv` | Boolean / bedienbar | Lokale EMS-Freigabe; der Initialwert ist `false`. | | `FahrzeugVerbunden` | Boolean / Anzeige | Zeigt, ob die API ein verbundenes Fahrzeug meldet. | | `FahrzeugGeladen` | Boolean / Anzeige | Aktuell bestaetigtes Ladeende; bei Pico ohne eindeutiges API-Signal immer `false`. | | `Ladestrom` | Float / Anzeige | Groesster gemessener Phasenstrom, ersatzweise aus Leistung und bekannter Phasenzahl berechnet. | | `Phasenzahl` | Integer / Anzeige | `0` unbekannt, `1` einphasig oder `3` dreiphasig. | Nur mit `EinstellungenInVisu=true` sichtbar; Ladefreigabe und Solarladen sind bedienbar: - `Ladefreigabe` - `Solarladen` - `Istleistung` - `Sollleistung` Nur mit `DiagnosevariablenAnzeigen=true` sichtbar: | Ident | Beschreibung | | --- | --- | | `Leistungsquelle` | Immer `2` fuer eine gemessene Leistung. | | `Fahrzeugstatus` | Normalisierter Status von `0` bis `4`. | | `SollwertGueltig` | Zeigt, ob die Vorgabe noch gueltig und im aktuellen Angebot enthalten ist. | | `Verfuegbar` | Zeigt, ob die Ladestation grundsaetzlich Leistung aufnehmen kann. | | `AenderungMoeglich` | Zeigt, ob das aktuelle Angebot mehr als eine Leistungsstufe enthaelt. | | `Stoerung` | Sammelstatus fuer Konfigurations- und Kommunikationsfehler. | | `Stoertext` | Letzte verstaendliche Fehlerbeschreibung. | | `Geraetehinweis` | Pico-Autorisierung und historisches letztes Ereignis, getrennt vom aktuellen Fehler. | | `LetzterGeraetebefehl` | Letzter Steuerbefehl mit HTTP-Methode und URL ohne Zugangsdaten; Statusabfragen ueberschreiben ihn nicht. | | `LeistungsangebotDiagnose` | Aktuelles Leistungsangebot als JSON-Liste in W. | Die Regellogik speichert ihren Zustand unabhaengig von der Sichtbarkeit der Diagnosevariablen. Das Ein- oder Ausblenden veraendert daher nicht das Regelverhalten. ## Managerkommunikation Das Modul implementiert `VerbraucherSchnittstelle::ManagerdatenEmpfangen()` und verwendet [ausschliesslich den Nachrichtenvertrag `4.0`](../../Schnittstelle.md). Eine separate Manager-ID wird nicht konfiguriert. Das Modul akzeptiert Vorgaben nur von einem Manager, in dessen manueller oder automatischer Verbraucherzuordnung die Ladestation aktiv eingetragen ist. An den Manager werden neben den gemeinsamen Feldern diese Zustaende gemeldet: - `Sollleistung_W` - `FahrzeugVerbunden` - `FahrzeugGeladen` - `Fahrzeugstatus` - `Phasenzahl` - `Ladestrom_A` - `Ladefreigabe` - `Solarladen` - `Ladefehler` mit Stoertext - `Geraetehinweis` Eine Sollleistung wird nur angenommen, wenn sie im zuletzt berechneten Leistungsangebot enthalten ist. Nach `VorgabeTimeout` ohne Erneuerung wird sie ungueltig. Statusaenderungen werden kurz verzoegert und zusaetzlich alle `Meldeintervall` Sekunden an alle zugeordneten Manager gemeldet. ## Instanzstatus und Fehlerbehandlung | Status | Bedeutung | | ---: | --- | | `102` | Konfiguration und letzte Geraetekommunikation sind gueltig. | | `201` | Konfiguration ungueltig, beispielsweise fehlende Adresse oder Pico-Zugangsdaten. | | `202` | Geraetekommunikation oder Antwortauswertung fehlgeschlagen. | Bei einem Fehler meldet das Modul `Verfuegbar=false`, `AenderungMoeglich=false` und setzt `Stoerung` sowie `Stoertext`. HTTP-Anfragen verwenden 5 Sekunden Verbindungs- und 10 Sekunden Gesamt-Timeout. Antworten ab HTTP-Status 400 sowie unvollstaendige oder ungueltige JSON-Antworten gelten als Kommunikationsfehler. go-e muss `err=0` und einen bekannten `car`-Wert 1 bis 4 melden. Pico muss einen verwendbaren Zustand 1, 2, 3, 4 oder 6 sowie einen frischen `LastSeen` (ersatzweise `ValueDate`) liefern. Bei Ladezustand 4 oder positiver Leistung muss auch `ValueDate` frisch sein. Die Grenze liegt bei 120 Sekunden; mehr als 15 Sekunden in der Zukunft oder ein Zeitstempel ohne Zeitzone sind ungueltig. Im Leerlauf wird das beobachtete `ValueDate=0001-01-01` toleriert, sofern `LastSeen` aktuell ist und keine Leistung gemeldet wird. CamelCase und PascalCase der Pico-Feldnamen werden unterstuetzt. Nicht-endliche/negative Messwerte werden abgewiesen. Pico-Zustand 6 wartet auf Autorisierung und bietet `[0]`, ohne allein deshalb einen Kommunikationsfehler zu erzeugen. `LastWarningOrError` ist ein historisches Ereignis und wird nur als `Geraetehinweis` ausgegeben, nicht als dauerhaft aktiver Fehler interpretiert. `MaxStationCurrent` begrenzt die Stationsleistung; dynamische Grenzen von 0 A sind kein Hardwaremaximum. Der lokale Statuscache gilt fuer drei Abfrageintervalle, mindestens 15 und hoechstens 120 Sekunden, bei Pico hoechstens bis zum Ablauf der API-Zeitstempel. Managerdaten erneuern diesen Cache nicht. Bei Fehler oder Ablauf werden Angebot und Vorgabe auf 0 gesetzt und die Station als nicht verfuegbar gemeldet. Der steuernde Pfad versucht bei zuvor gesetztem Strom eine Nullvorgabe; deren Scheitern wird zusaetzlich gemeldet. Eine API-Annahme ist keine Bestaetigung eines physischen Ladestopps. Erst eine frische gueltige Statusabfrage hebt den Fehler auf. Reine periodische Rueckmeldungen lesen nicht erneut per HTTP. Herstellerquellen: [go-e API-Schluessel](https://github.com/goecharger/go-eCharger-API-v2/blob/main/API_KEYS_FIRMWARE/apikeys-en.md) und [smart-me OpenAPI](https://api.smart-me.com/swagger/v1/swagger.json), abgeglichen am 07.10.2026. ## Migration der Korrektur vom 07.10.2026 Vor Installation laufende Moduldateien und Konfiguration sichern und fremde Anpassungen vergleichen. Beim ersten `ApplyChanges` mit Erkennungsversion 2 werden alte, moeglicherweise aus 0 W abgeleitete Phasen verworfen. Ein alter Voll-Status wird beim erneuten Lesen nur mit aktuellem explizitem Signal bestaetigt. Freigaben, Solarwahl, Prioritaeten, Objektkennungen und Zugangsdaten bleiben erhalten. Es wird kein Benutzerobjekt geloescht. Neue Phasenerkennung kann auf ausreichendes Managerbudget warten; das ist beabsichtigt. Veroeffentlichung auf `develop`/`beta` aktualisiert die Anlage nicht. Nach einem separat freigegebenen Update frische Statusdaten, Phasen, PV/Peak-Angebote, Ladepause/Wiederanlauf und Abschaltung an echten Geraeten kontrollieren. Fuer einen Rollback die gesicherten Moduldateien und passenden Instanzzustand verwenden; keine fremden Laufzeitaenderungen ueberschreiben. ## Installation und Inbetriebnahme 1. Im IP-Symcon Module Control den Testing-Branch `develop` der Bibliothek `https://git.belevo.ch/ENELIX/Enelix-EMS.git` installieren oder aktualisieren. 2. Unter **Instanz hinzufuegen** nach **Ladestation Stand-Alone** suchen und eine Instanz anlegen. 3. Den Geraetetyp auswaehlen und die dazugehoerigen Verbindungsdaten eintragen: bei go-e nur IP-Adresse oder Hostname, bei Pico Geraete-ID, Seriennummer, Benutzername und Passwort. 4. Den maximal zulaessigen Ladestrom der Installation zwischen 6 und 32 A einstellen. Diese Grenze ersetzt keine elektrische Absicherung. 5. `Abfrageintervall`, `Meldeintervall`, `VorgabeTimeout` sowie die beiden Prioritaeten festlegen. 6. Die gewuenschten Startwerte fuer `Ladefreigabe` und `Solarladen` setzen. 7. Fuer die Erstinbetriebnahme `EinstellungenInVisu`, `DiagnosevariablenAnzeigen` und bei Bedarf `LoggingEin` aktivieren. 8. Die Instanz im Manager manuell aktiv zuordnen oder bei automatischer Suche in der gefundenen Liste aktivieren. 9. Zuerst ohne Fahrzeug kontrollieren, ob die Statusabfrage fehlerfrei ist. Danach unter Aufsicht ein Fahrzeug verbinden und `Aktiv` einschalten. Fuer go-e muss IP-Symcon das Geraet im lokalen Netz per HTTP erreichen koennen. Fuer Pico ist ausgehender HTTPS-Zugriff auf `api.smart-me.com` erforderlich. Passwoerter gehoeren ausschliesslich in das dafuer vorgesehene Passwortfeld und niemals in Repository-Dateien, Skripte oder Screenshots. ## Abnahmecheckliste - Die Instanz erreicht Status `102`, und `Stoerung` bleibt `false`. - Ohne Fahrzeug sind `FahrzeugVerbunden=false`, `Phasenzahl=0` und das Leistungsangebot `[0]`. - Nach dem Anstecken wird das Fahrzeug erkannt und bei unbekannten Phasen zunaechst `[0,4104]` angeboten. Nur mit Freigabe und Managerbudget beginnt die 6-A-Probe; Solar/Peak verhindert sie. - Nach der Erkennungszeit werden eine oder drei Phasen relativ zum Pruefstrom gespeichert, sofern eine belastbare Leistung gemessen wird. Bei 0 W bleibt die Anzahl unbekannt; einzelne Phasenstroeme koennen die Erkennung vorziehen. - Die erkannte Phasenzahl bleibt bei einer anschliessenden Ladepause stabil. - Ein kurzzeitiger Nullwert setzt nicht `FahrzeugGeladen`; neues Laden bleibt moeglich. - go-e-Fehler und alte Pico-Zeitstempel sperren positive Angebote bis zur frischen gueltigen Abfrage. - Die gemessene Leistung wird plausibel in `Istleistung` und `Ladestrom` abgebildet. - `Aktiv=false` oder `Ladefreigabe=false` stoppt die Ladestation. - PV mit `Solarladen=true` bietet `0 W` und die Ladestufen an. - PV mit `Solarladen=false` bietet nur die maximale Leistung an. - Peak mit `Solarladen=true` stoppt die Ladestation und bietet nur `[0]` an. - Peak mit `Solarladen=false` bietet `0 W` und die Ladestufen an. - Eine Manager-Vorgabe ausserhalb des gemeldeten Angebots wird abgewiesen. - Leistungswechsel-, Mindest-Ein- und Mindest-Aus-Zeiten werden im gemeldeten Angebot sichtbar und vom Manager eingehalten. - Nach Ablauf des Vorgabe-Timeouts gilt wieder das lokale Ersatzverhalten. - Im Debug-Protokoll und in `LetzterGeraetebefehl` erscheinen keine Zugangsdaten. ## Fehlersuche - Status `201`: Geraetetyp und Pflichtfelder kontrollieren. Bei go-e darf die Adresse kein Protokoll, keinen Pfad und keine Parameter enthalten. Bei Pico muessen alle vier Zugangsfelder befuellt sein. - Status `202`: Erreichbarkeit, DNS, lokale Firewall und API-Antwort pruefen. `Stoertext` enthaelt den konkreten Kommunikations- oder JSON-Fehler. - Fahrzeug wird nicht erkannt: Rohstatus der Geraete-API kontrollieren. Der Adapter erwartet bei go-e `err`, `car` und `nrg[11]`, bei Pico `State`, `ActiveChargingPower` und die oben beschriebenen Zeitstempel. - Phasenzahl bleibt laenger auf `0`: Waehrend der Erkennungsphase muessen Managerbudget, Freigabe und tatsaechliche Stromaufnahme vorliegen. Nullleistung bleibt unbekannt. Beide Adapter koennen einzelne Phasenstroeme nutzen; ohne diese Werte wird die Leistung nach einer budgetierten 6-A-Probe ausgewertet. - Manager-Vorgabe wird abgewiesen: aktive Zuordnung im Manager sowie `LeistungsangebotDiagnose` und die Betriebsart kontrollieren. ## Tests Stand der Korrektur vom 07.10.2026: `composer check` erfolgreich mit 402 Tests und 1875 Assertions, einschliesslich isolierter Modullaufzeit. Zusaetzlich 92 Assertions der reinen Adapter-/Reglerklassen im Symcon-8.0-Entwicklungskernel mit eigenem Test-Namespace erfolgreich. Der vollstaendige native Modultest unten wurde fuer diese Korrektur angepasst, aber nicht ausgefuehrt. Keine Stellbefehle an reale Hardware, kein Anlagenupdate und keine Feldabnahme. Die Unit- und Adaptertests verwenden einen injizierten Fake-HTTP-Transport. Damit werden fuer go-e alt, go-e Gemini und smart-me Pico Statusantworten, URL, HTTP-Methode, Authentisierung und Steueraufrufe ohne reale Hardware geprueft. Isolierte Laufzeittests fuehren zusaetzlich das echte Stand-alone-Modul mit simulierten Symcon-Aufrufen aus: Ladepause, Ladeende/Wiederanlauf, Budgetprobe, Peak-Sperre, Phasenkorrektur, Cacheablauf, Fehlerbeibehaltung und Migration. Diese Fake-IPS-Laufzeit darf niemals im echten Symcon-Kernel geladen werden. Der Symcon-Funktionstest verwendet den internen `Testmodus` mit simulierten API-Antworten. Er prueft alle drei Geraetevarianten, die Mindeststrom-Probe beim Anstecken, stabile Phasen waehrend einer Ladepause, die Schaltsperren, Fahrzeugstrom-Erkennung, die Leistungsangebote in PV und Peak sowie die Umschaltung ueber den `Solarladen`-Button. PHP-Syntax, Struktur- und Unit-Tests des gesamten Repositorys: ```bash composer check ``` Funktionstest nur fuer die Ladestation gegen IP-Symcon 8: ```bash tests/Symcon/bin/run-symcon-tests.sh single LadestationStandAlone ``` Vollstaendiger Symcon-Modultestlauf: ```bash tests/Symcon/bin/run-symcon-tests.sh all ``` Aufbau, Testvertrag und Ergebnisdateien sind unter [`docs/testing/README.md`](../../testing/README.md) beschrieben.