Files
Enelix-EMS/docs/module/Manager
2026-10-06 11:55:26 +00:00
..

Manager

Status: Implementiert. Führt Hauptmanager und Peakshaving zusammen.

Der Manager liest die Netzleistung, verwaltet ausschliesslich die ausgewählten Verbraucher und verteilt Leistung im PV- oder Peak-Betrieb. Die Prioritäten kommen aus den Verbrauchermeldungen.

Variablen

Die drei Regelungsvariablen Aktiv, Betriebsart und Netzleistung sind immer sichtbar. Die vom Manager gefuehrten Mess- und Energievariablen werden immer angelegt und archiviert, koennen aber gemeinsam ausgeblendet werden.

Ident Typ / Zugriff Beschreibung
Aktiv Boolean / bedienbar Regelung ein/aus; Start false.
Betriebsart String / Anzeige Inaktiv, PV oder Peak.
Netzleistung Float / Anzeige Aktuelle Netzleistung in W; positiv Bezug, negativ Einspeisung.
PVLeistungArchiv Float / Logging Normalisierte PV-Leistung in W.
HausverbrauchLeistungArchiv Float / Logging Normalisierter Hausverbrauch in W.
NetzleistungArchiv Float / Logging Normalisierte Netzleistung in W; positiv Bezug, negativ Einspeisung.
BatterieleistungArchiv Float / Logging Batterieleistung in W; positiv Laden, negativ Entladen.
PVEnergie Float / Zaehler Integrierte PV-Erzeugung in kWh.
Hausenergie Float / Zaehler Integrierter Hausverbrauch in kWh.
NetzbezugEnergie Float / Zaehler Integrierter Netzbezug in kWh.
EinspeisungEnergie Float / Zaehler Integrierte Einspeisung in kWh.
BatterieLadenEnergie Float / Zaehler Integrierte Batterieladung in kWh.
BatterieEntladenEnergie Float / Zaehler Integrierte Batterieentladung in kWh.
NetzleistungGueltig Boolean / Logging Messquelle vorhanden und aktuell.
WirksameLastspitzengrenze Float / Logging Aktuelle feste oder monatliche Bezugsgrenze in W.
WirksameEinspeisegrenze Float / Logging Anlagenweite Einspeisegrenze in W.
Abregelbedarf Float / Logging Aktuell erforderliche PV-Leistungsreduktion in W.
Wechselrichterstatus String/JSON / Logging Verteilte Grenzen und Zustand der PV-Regelung.
Verteilbudget Float / Logging Aktuell verfügbares Budget in W.
VerbraucherAnzahl Integer / Logging Anzahl zugeordneter Verbraucher.
VerbraucherVerfuegbar Integer / Logging Anzahl aktuell verfügbarer Verbraucher.
Verbraucherstatus String/JSON / Logging Letzte vollständige Meldungen.
Prognosestatus String / Logging NichtVerwendet, Verbunden oder Fehler.
SDLStatus String / Logging Status des SDL/VGT-Anschlusses.
Lizenzstatus String / Logging Status der Lizenzprüfung.
Stoerueberwachungsstatus String / Logging Status der externen Störüberwachung.
Sammelstoerung Boolean / Logging Eigene und weitergeleitete Störungen.
Stoertext String / Logging Lesbare Sammelmeldung.

Properties

Ident Typ Standard / Beschreibung
Rolle Auswahl Alleine; alternativ Hauptmanager oder Untermanager.
NetzleistungVariableID Integer 0*; gültige Messquelle vor Regelstart.
Netzleistungsfaktor Float 1; auf W und die vereinbarte Vorzeichenrichtung normieren.
MesswertMaxAlter Integer 60 s; auf echte Messaktualisierung bezogen.
VerbraucherZuordnung String/JSON []; manuelle Auswahl aus Instanz-ID und Aktiv-Status.
AutomatischeVerbraucherZuordnung String/JSON []; Auswahl aus automatisch gefundenen Verbrauchern.
AutomatischeSuche Boolean true; zeigt gefundene Verbraucher zur gezielten Auswahl.
SuchbereichID Integer 0; optionaler Suchbereich für die automatische Suche.
KeepAlive Integer 60 s; erneuert laufende Vorgaben zyklisch.
VerbraucherTimeout Integer 60 s; erkennt ausgebliebene Verbrauchermeldungen.
Lastspitzenmodus Auswahl Aus; alternativ Konstant oder Monatlich.
Lastspitzengrenze Float Feste Grenze in W für Modus Konstant.
Monatsgrenzen String/JSON Editierbare Liste mit zwölf Monatswerten in W.
SollwertSolarladen Float 0 W; gewünschte Netzleistung im Solarladebetrieb.
Umschaltdifferenz Float 5 %; Mindestdifferenz der berechneten Sollleistungen vor Umschaltung.
EinspeisebegrenzungAktiv Boolean false; gemeinsame Exportgrenze am Netzanschlusspunkt aktivieren.
Einspeisegrenze Float Maximale Einspeisung der Gesamtanlage in W; 0 bedeutet Nulleinspeisung.
PrognoseAktiv Boolean false; Prognosetelemetrie und Topologiesynchronisation mit forecast_pv plus forecast_load oder grid_schedule aktivieren.
NetzfahrplanAktiv Boolean false; lizenzierten, tarif- und prognosebasierten Netzzielwert verwenden.
NetzbezugEnergieVariableID Integer Optionaler kumulativer Netzbezugszaehler.
NetzeinspeisungEnergieVariableID Integer Optionaler kumulativer Einspeisezaehler.
NetzbezugEnergiefaktor, NetzeinspeisungEnergiefaktor Float Umrechnung der Netzenergiezaehler nach kWh.
AnlagenWechselrichter String/JSON []; Wechselrichter mit Typ, AC-Nennleistung, Leistungs- und Erzeugungsenergiemessung sowie optionalem Begrenzungsregister.
AnlagenPVFlaechen String/JSON []; PV-Flaechen mit DC-Leistung, Ausrichtung und Wechselrichter-ID.
AnlagenBatterien String/JSON []; Batteriespeicher mit Kapazitaeten, Kopplung, Leistung, SOC sowie Lade- und Entladeenergiezaehlern.
PrognoseSendeintervall Integer 60 s; Intervall fuer den Upload aktueller Messwerte, zulaessig sind 60 bis 3600 Sekunden.
PrognoseAnschluss String/JSON Verdeckte Altproperty fuer bestehende Konfigurationen.
SDLAnschluss String/JSON Optionaler SDL/VGT-Anschluss.
Lizenzcode String Im Enelix-Lizenzportal erworbener Aktivierungscode.
StoermeldeAnschluss String/JSON Optionaler Anschluss zur Störüberwachung.
DiagnosevariablenAnzeigen Boolean false; zusätzliche Diagnosevariablen anlegen oder entfernen.
LoggingEin Boolean false; laufende Meldungen im Debug-Fenster ausgeben.
EnergieaufzeichnungAktiv Boolean true; managergefuehrte Leistungs- und Energieaufzeichnung aktivieren.
MesswerteAnzeigen Boolean false; einzelne Manager-Messwerte in der Objektstruktur anzeigen.
EnergyPieAnzeigen Boolean false; Energy Pie unter dem Manager anlegen oder entfernen.
EnergiediagrammeAnzeigen Boolean false; native Leistungs- und Energiediagramme anlegen oder entfernen.
FunFactsAnzeigen Boolean false; responsive Energy Facts anlegen oder entfernen.
EnergieflussAnzeigen Boolean false; native Energy Distribution anlegen oder entfernen.
LeistungsaufzeichnungMinuten Auswahl 1; Verdichtung auf 1 Minute, 5 Minuten oder 1 Stunde.
LeistungLoeschenMonate Integer 12; Leistungswerte nach zwoelf Monaten loeschen, 0 deaktiviert die Loeschung.
EnergieaufzeichnungMinuten Auswahl 5; Verdichtung auf 1 Minute, 5 Minuten oder 1 Stunde.
EnergieVerdichtenMonate Integer 12; Energiezaehler nach zwoelf Monaten auf Tageswerte verdichten.
EnergieLoeschenMonate Integer 0; Energiezaehler nicht loeschen.

Es gibt keine Sollwertquellenauswahl und keine zweite Prioritätseinstellung im Manager. Im Modus Aus bleibt Solarladen aktiv, nur die Peak-Begrenzung entfällt. Die Monatsgrenzen werden in den Grundeinstellungen über eine Schaltfläche ein- und ausgeblendet. Die automatische Verbrauchersuche kann dort erneut ausgeführt werden, ohne andere ungespeicherte Formulareingaben zu verlieren.

Energieaufzeichnung und Visualisierung

Sobald Netzleistung und mindestens eine PV-Istleistung in der Anlagentopologie konfiguriert sind, tastet der Manager die Quellen minuetlich ab. PV-Leistung ist die Summe der den PV-Flaechen zugeordneten Wechselrichter. Batterieleistung und der kapazitaetsgewichtete SOC stammen aus den Batteriespeichern. Positive Batterieleistung bedeutet Laden, negative Entladen. Der Hausverbrauch wird als PV + Netz - Batterie bilanziert. Sind Netzbezugs-, Einspeise-, PV-Erzeugungs- sowie gegebenenfalls Batterie-Lade- und Entladezaehler vollstaendig hinterlegt, verwendet der Manager deren Deltas fuer die Energieaufzeichnung. Die Hausenergie wird dann als PV + Netzbezug + Batterieentladung - Einspeisung - Batterieladung berechnet. Ohne vollstaendigen Zaehlerdatensatz integriert der Manager weiterhin die Leistungswerte. Dieselben Quellen versorgen ohne zweite Eingabe auch die Prognosetelemetrie. Ausfallluecken ueber fuenf Minuten werden bei der Leistungsintegration nicht nachberechnet.

Batteriespeicher bleiben als physische Komponenten samt Messquellen in der Anlagentopologie. Ein zusaetzliches Batterieverbrauchermodul beschreibt dagegen Regelung, Leistungsangebot und Betriebszustand; beide Rollen sind bewusst getrennt.

Die eigenen Variablen werden automatisch im ersten Archive Control aktiviert. Leistungen verwenden die Standardaggregation, Energievariablen den Zaehlermodus. Standardmaessig werden Leistungen auf eine Minute verdichtet und nach zwoelf Monaten geloescht. Energie wird auf fuenf Minuten verdichtet, nach zwoelf Monaten auf Tageswerte reduziert und nie geloescht. Aenderungen an diesen Regeln werden idempotent ueber die Archiv-API gesetzt und reaggregiert.

Vier Schalter im Bereich Energieaufzeichnung verwalten die Visualisierungen idempotent. Beim Einschalten werden die Objekte direkt unter dem Manager angelegt oder aktualisiert. Beim Ausschalten werden ausschliesslich die vom Manager anhand ihrer festen Kennung und ihres Typs erkannten Objekte entfernt beziehungsweise die native Energy Distribution ausgeblendet:

  • Energy Pie aus Enelix Utils mit den vier relevanten Energiezaehlern,
  • zwei native IP-Symcon-Diagrammmedien fuer Leistungen und Energien,
  • responsive Energy Facts mit Solar-, Netz-, Haus- und Vergleichswerten,
  • native Energy Distribution fuer PV, Netz, Haus und Batterie.

Anlagenweite Einspeisebegrenzung

Die Einspeisebegrenzung ist Bestandteil von Peak Shaving und arbeitet auf der Messung am Netzanschlusspunkt. Fuer jeden regelbaren PV- oder Hybridwechselrichter werden die Istleistungsvariable und eine bedienbare Begrenzungsvariable konfiguriert. Der Stellwert kann als Prozent der AC-Nennleistung oder als absolute Leistung in Watt ausgegeben werden.

Der Manager berechnet eine einzige Grenze fuer die Gesamtanlage. Beim Abregeln verteilt er sie nach der tatsaechlichen Erzeugung, beim Freigeben nach der AC-Nennleistung auf alle angebotenen Wechselrichter. Jede gemessene Abweichung wird stufenlos nachgefuehrt; ein zusaetzliches Toleranzfenster wird nicht verwendet. Beim Abschalten des Managers oder der Funktion werden zuvor gesetzte Grenzen kontrolliert auf die jeweilige Nennleistung zurueckgesetzt. Wechselrichter ohne beide Register werden nicht geregelt; sobald eines der beiden Register gesetzt ist, muessen beide gueltig sein und das Begrenzungsregister eine IP-Symcon-Aktion besitzen.

Der intelligente Netzfahrplan verwendet die PV-, Verbrauchs- und Netzleistungsprognose sowie Tarife und Batteriespeicher. Liegt im Prognosezeitraum mehr PV-Ertrag als zulaessige Einspeisung vor, wird dieses Potenzial als flexibler Verbrauch beziehungsweise Speicherladung eingeplant. Damit werden Verbraucher in ertragreiche Zeitfenster verschoben, bevor der harte Anlagenregler die Wechselrichter reduziert. Ein fehlender oder abgelaufener Fahrplan fuehrt automatisch zum konfigurierten SollwertSolarladen zurueck; die harte Einspeisebegrenzung bleibt unabhaengig davon aktiv.

Anlagentopologie und Prognoseexport

Der Manager ist die fuehrende Quelle fuer die technischen Stammdaten. Die Konfiguration trennt Wechselrichter, PV-Flaechen und Batteriespeicher. AC-Leistung wird am Wechselrichter, DC-Leistung an der PV-Flaeche gepflegt. Individuelle AC-Einspeise- und Bezugsgrenzen werden nicht erfasst, weil die Begrenzung anlagenweit am Netzanschlusspunkt erfolgt. Modulanzahl und Modulleistung sind optional und muessen gemeinsam gesetzt werden.

PV-Flaechen und Batterien referenzieren ihren Wechselrichter ueber dessen stabile ID. Bei hybrid koennen beide denselben Wechselrichter verwenden. Der Export ENELIX_AnlagentopologieExportieren($InstanzID) weist dann eine gemeinsame AC-Grenze aus, damit PV und Batterie die Nennleistung nicht unabhaengig doppelt beanspruchen.

Der JSON-Export enthaelt die Vertragsversion 1.0, die Lizenz-Installations-ID, die drei Komponentenlisten, gemeinsame AC-Nennleistungen und aggregierte Summen fuer die schrittweise Prognoseanbindung. Interne Symcon-Variablen-IDs werden nicht exportiert. Tarif- und Variantenparameter bleiben im Prognoseportal. Bei aktivierter Prognose wird eine nichtleere Topologie beim Speichern automatisch ueber einen separaten, widerrufbaren Installationszugang synchronisiert. Der Lizenzserver liefert diesen Zugang nur auf ausdrueckliche Geraeteanforderung; der Manager entfernt ihn vor dem Speichern aus der Lease und haelt ihn in einem internen Attribut. Der Lizenzcode wird nicht als API-Token verwendet. Ein Synchronisationsfehler erscheint im Prognosestatus, blockiert die lokale EMS-Regelung aber nicht.

Der Forecast-Schalter zeigt direkt an, ob fuer die Manager-ID eine passende Kombination forecast_pv plus forecast_load oder grid_schedule vorhanden ist. Nach der Aktivierung sendet der Manager PV-Leistung, berechneten Hausverbrauch, Netzleistung und Batterie-SOC mit UTC-Zeitstempel im eingestellten Sendeintervall. Dieses Intervall bestimmt also, wie oft aktuelle Messwerte zum Prognosedienst hochgeladen werden; es ist kein Regelintervall. Das Minimum von 60 Sekunden passt zum Rate-Limit des Lizenzportals. Die Uebertragung nutzt denselben widerrufbaren Installationszugang wie die Topologie; Lizenzcode und Geraet Token werden weder als Telemetriefelder noch im Debug-Log ausgegeben. Bei HTTP 401 oder 403 verwirft der Manager den Geraetezugang und fordert ihn bei der naechsten Lizenzpruefung neu an.

Die Entscheidung und ihre Alternativen sind in ADR 0005 dokumentiert.

Lizenzierung

Der Manager arbeitet nur mit einer gueltigen Manager-Lizenz. Das Lizenzfeld steht zuoberst im Konfigurationsformular. Ohne Freigabe bleibt die Instanz mit Status 203 inaktiv und sendet keine Leistungsvorgaben.

Voraussetzungen

  • Der Auftrag im Enelix-Lizenzportal ist bezahlt und enthaelt eine aktive Manager-Berechtigung.
  • IP-Symcon erreicht https://license.enelix.ch ueber HTTPS (Port 443).
  • Der Lizenzcode liegt im Format ENX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX vor.

Lizenz aktivieren

  1. Manager-Konfiguration in IP-Symcon oeffnen.
  2. Lizenzcode im Bereich Lizenzierung eintragen.
  3. Lizenz pruefen und binden ausloesen.
  4. Die erfolgreiche Freigabe am angezeigten Lizenzstatus kontrollieren.
  5. Die Manager-Konfiguration mit Uebernehmen beziehungsweise OK speichern, damit der eingegebene Lizenzcode als Property erhalten bleibt.

Beim ersten Anlegen erzeugt die Manager-Instanz eine UUIDv4 als stabile Installations-ID. Die Aktivierung sendet ausschliesslich code und installationId per POST https://license.enelix.ch/api/v1/licenses/activate. Sie benoetigt weder Portal-Cookies noch einen CSRF-Token. Derselbe Code kann von derselben Installation erneut abgerufen werden; die Bindung an eine andere Installation wird vom Lizenzserver abgelehnt.

Berechtigungen

Berechtigung Freigegebene Funktion
manager_standard Manager-Grundregelung ohne Peak Shaving.
manager_peak Bezugs- und Einspeisebegrenzung am Netzanschlusspunkt.
forecast_pv PV-Ertragsprognose; interne Modellvarianten bleiben verborgen.
forecast_load Verbrauchsprognose; interne Modellvarianten bleiben verborgen.
grid_schedule Intelligenter Netzfahrplan inklusive PV- und Verbrauchsprognose sowie Vermeidung von Abregelung.

Wird mit manager_standard ein Lastspitzenmodus aktiviert, bleibt der Manager mit dem Hinweis Peak Shaving ist nicht lizenziert gesperrt. manager_peak gilt zugleich als Berechtigung fuer die Grundregelung.

Erneuerung und Offline-Betrieb

Die erfolgreiche Serverantwort wird als Lease in der Manager-Instanz gespeichert. Der Manager erneuert sie ab refreshAfter automatisch ueber denselben Aktivierungsendpunkt. Schlaegt eine Erneuerung fehl, wird fruehestens nach einer Stunde erneut angefragt. Eine bereits bestaetigte Entwicklungsfreigabe bleibt bis offlineUntil verwendbar. Der aktuelle Entwicklungsvertrag setzt diesen Zeitpunkt ungefaehr 14 Tage nach Ausstellung. Danach sperrt der Manager die Regelung, bis der Lizenzserver wieder eine gueltige Antwort liefert.

Die Installations-ID und die Lease liegen in internen Instanzattributen. Die ID wird erst nach dem Laden bestehender Attribute initialisiert und bleibt bei Modulupdates, Modul-Neuladen und einem normalen Neustart unveraendert. Bei einer Migration muss trotzdem die vollstaendige Manager-Instanz mitsamt ihren Attributen uebernommen werden. Eine neu erzeugte Instanz erhaelt eine andere Installations-ID und kann einen bereits gebundenen Code nicht selbststaendig uebertragen. Wurde die ID mit einer aelteren Manager-Version bereits ungewollt geaendert, muss im Lizenzportal einmalig ein Ersatzcode erzeugt und an die nun stabile ID gebunden werden.

Status und Fehlerbehebung

Anzeige / Serverstatus Bedeutung und Massnahme
Lizenzcode fehlt. Code eintragen, pruefen und die Konfiguration speichern.
Lizenzcode ist ungueltig. Format und Zeichen des Codes kontrollieren.
HTTP 404 Code unbekannt oder zugehoeriger Auftrag noch nicht bezahlt.
HTTP 409 Code ist bereits an eine andere Installation gebunden.
HTTP 429 Zu viele Aktivierungsversuche; vor dem naechsten Versuch warten.
Lizenzserver nicht erreichbar DNS, Internetzugang, HTTPS und Systemzeit des Symcon-Systems pruefen. Eine bestehende Lease gilt nur bis offlineUntil.
Offline-Freigabe ist abgelaufen. Verbindung zum Lizenzserver wiederherstellen und Lizenz erneut pruefen.
Keine Prognoseberechtigung vorhanden Im Lizenzportal entweder PV-Ertragsprognose zusammen mit Verbrauchsprognose oder den Intelligenten Netzfahrplan ergaenzen. Anschliessend im Manager Lizenz pruefen und binden ausloesen, die Prognose aktivieren und die Konfiguration speichern.

Fuer eine genauere Diagnose koennen die Diagnosevariablen eingeblendet werden. Lizenzstatus zeigt dann den aktuellen Zustand. Mit aktiviertem Debug-Logging werden Fehlermeldungen der Lizenzpruefung ausgegeben, niemals jedoch der Lizenzcode selbst.

Datenschutz und Entwicklungsstand

Der Lizenzcode wird als Manager-Property in der IP-Symcon-Konfiguration gespeichert. Fuer den internen Abgleich mit der Lease verwendet der Manager zusaetzlich nur einen SHA-256-Hash und schreibt den Code nicht ins Debug-Log. Die aktuelle Serverantwort ist ein Entwicklungsvertrag mit development: true und noch nicht kryptografisch signiert. Ein optionaler Geraete-Public-Key sowie Challenge-, Heartbeat- oder separate Entitlement-Endpunkte werden vom Manager derzeit bewusst nicht verwendet.

Verteilalgorithmus

Der Manager bildet das Verteilbudget aus der aktuellen Netzleistung, dem Ziel der aktiven Betriebsart und der aktuellen Leistung aller frisch gemeldeten Verbraucher. Eine gültige Istleistung wird bevorzugt; fehlt sie, bleibt der im Zustand bestätigte Sollwert konservativ reserviert.

Nicht verfügbare oder aktuell angebotlose Verbraucher behalten ihre Leistung und erhalten keine neue Vorgabe. Jeder verfügbare, synchronisierte Verbraucher mit einem nicht leeren Angebot erhält dagegen einen Sollwert aus diesem Angebot. Das gilt auch bei AenderungMoeglich=false: Ein fixes Angebot wie [11000] wird mit genau 11000 W zugeteilt.

Die Verbraucher werden nach der gemeldeten PV- beziehungsweise Peak-Priorität sortiert. Zuerst reserviert der Manager die richtungsneutralen erlaubten Werte sowie die gemessene Leistung fester oder gesperrter Verbraucher.

Positives Restbudget wird innerhalb jeder Priorität schrittweise verteilt: Zuerst kommt die kleinste nächste erreichbare absolute Sollleistung, nicht die kleinste Erhöhung. Bei gleicher nächster Sollleistung entscheidet die exakt gezählte bezogene Energie in Wh, danach stabil die Instanz-ID. Die bisherigen 2-kWh-Gruppen werden für diese Vergabe nicht mehr verwendet. Vom Budget wird nur die Differenz zum bereits zugeteilten Sollwert abgezogen. Ein nicht finanzierbarer Schritt wird übersprungen; andere passende Schritte und danach tiefere Prioritäten können das verbleibende Budget nutzen.

Beispiel bei gleicher Priorität: A bietet [0,100,200,400,800] bei 10 kWh, B bietet [0,100,110,500,780,1500] bei 12 kWh. Die Zuteilungsfolge bei ausreichendem Budget ist A100, B100, B110, A200, A400, B500, B780, A800, B1500. Die zugehörigen Gesamtbudgets sind 100, 200, 210, 310, 510, 900, 1180, 1580 und 2300 W. Energie entscheidet nur bei gleichen nächsten Leistungsstufen, nicht mehr über die vollständige Versorgung eines Verbrauchers vor allen anderen.

Ganzzahlige Bereiche folgen derselben Reihenfolge wie einzelne Wattstufen, werden aber über gemeinsame Leistungsniveaus effizient verarbeitet. Lücken werden nie durch unzulässige Werte geschlossen. Bei negativem Restbudget bleibt die bestehende Defizitregelung einschliesslich ihrer Energiegruppen unverändert. Eine verbleibende Abweichung wird im Verbraucherstatus dokumentiert.

Für das Update sind keine neuen Properties oder eine Migration nötig. Bestehende Energiezähler, Sperrzeiten und Freigaben bleiben erhalten. Nach dem Modulupdate gilt die neue Vergabe beim nächsten Regellauf. Vor einem Update einer laufenden Anlage Einstellungen sichern und die neuen Sollwerte kontrolliert prüfen; die Git-Veröffentlichung allein aktualisiert keine laufende Installation.

Die Betriebsart wechselt unterhalb des Solar-Sollwerts zu PV und oberhalb der wirksamen Lastspitzengrenze zu Peak. Zwischen den beiden Zielwerten bleibt sie erhalten. Umschaltdifferenz verhindert zusätzlich einen Wechsel, wenn sich die beiden berechneten Korrekturen nicht ausreichend unterscheiden.

Laufzeit und Fehlerverhalten

  • Netzleistungsänderungen und Verbrauchermeldungen lösen die Berechnung aus.
  • Identische Sollwerte werden nur beim Keep-alive erneut gesendet.
  • Diagnosevariablen und laufendes Debug-Logging werden getrennt aktiviert.
  • Verbraucherpakete werden zentral geprüft und nur von aktiv zugeordneten Absendern angenommen.
  • Veraltete oder noch fehlende Verbrauchermeldungen werden nicht verteilt und als Sammelstörung ausgewiesen.
  • Bei fehlender oder veralteter Netzleistung bleibt die Regelung Inaktiv und sendet keine neuen Vorgaben.
  • Ohne gueltige Manager-Berechtigung bleibt der Manager mit Status 203 gesperrt.
  • Die Serverantwort wird lokal gespeichert und ab refreshAfter erneuert. Bei einem Verbindungsfehler gilt eine zuvor bestaetigte Entwicklungsfreigabe bis offlineUntil; danach wird die Regelung wieder gesperrt.
  • manager_standard erlaubt die Grundregelung. Ein aktiver Lastspitzenmodus benoetigt manager_peak.
  • Der Lizenzcode wird nie geloggt. Lokal wird fuer den Lease-Abgleich nur sein SHA-256-Wert gespeichert.
  • Die oberen Anschlüsse bleiben optional. Solange kein konkreter Adapter implementiert ist, meldet ein aktivierter Anschluss den Status Fehler, ohne die lokale EMS-Regelung zu blockieren.

Schnittstellen

  • Empfängt genau VerbraucherdatenEmpfangen(array $daten).
  • Sendet an jeden Verbraucher nur Kopf und Sollleistung_W.
  • Obere Anschlüsse: siehe Obere Anschlüsse.

Offene Punkte

  • Monatliche Batteriereserve aus dem alten Peakshaving-Modul übernehmen?
  • Anbieterformate für Prognose und Störüberwachung festlegen.
  • Produktive signierte Lizenz-Leases nach Abschluss des Entwicklungsvertrags integrieren.
  • Verhalten und Messabgrenzung bei Untermanagern im Anlagentest bestätigen.