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ADR 0002: Verbraucher 1-Stufig arbeitet ereignisbasiert
Status
Akzeptiert, am 17. September 2026 um getrennte Mindestzeiten erweitert.
Kontext
Das Enelix-1-Modul berechnete seinen Zustand in einem festen Intervall und
bildete Lastwechselsperren ueber Interval, IdleCounterMax und weitere
zyklusabhaengige Zaehler ab. Ein erster Enelix-2-Stand ersetzte dies durch
einen allgemeinen Umschaltabstand. Dieser konnte unterschiedliche
Geraeteanforderungen fuer Ein- und Aus-Zustand nicht ausdruecken.
Bei einem asynchron schaltenden Geraet kann ausserdem der Aktorbefehl nicht als physische Zustandsbestaetigung gelten.
Entscheidung
Der VerbraucherEinStufig verwendet keine zyklische Regelberechnung.
Schaltkontakt, Rueckmeldung, Manager-Vorgabe, Freigabe, Vorgabeablauf und
Tagesplanung loesen die Regelung direkt aus.
Der allgemeine Umschaltabstand entfaellt. An seine Stelle treten:
Mindesteinschaltdauerin Sekunden, Standard 5,Mindestausschaltdauerin Sekunden, Standard 5.
Die passende Mindestzeit beginnt mit dem bestaetigten Zustandswechsel. Ohne separate Rueckmeldung bestaetigt die Aktorvariable den Wechsel unmittelbar. Mit separater Rueckmeldung beginnt die Mindestzeit erst, wenn deren Wert den Zielzustand erreicht.
Bis dahin bleiben Istleistung und Leistungsangebot beim rueckgemeldeten
Zustand. SchaltbefehlAusstehend=true,
AenderungMoeglich=false und Schaltbereit=false machen die laufende
Umschaltung fuer den Manager sichtbar.
Das gemeinsame Meldeintervall bleibt erhalten, weil Vertrag 3.0
zusaetzlich zu Ereignismeldungen eine periodische Vollmeldung fordert. Dieser
Timer ist kein Regelzyklus.
Die Tagesmindestlaufzeit wird in realen Sekunden und lokaler Symcon-Zeitzone gezaehlt. Bei separater Rueckmeldung zaehlt ausschliesslich der bestaetigte Ein-Zustand.
Alternativen
- Ein fester Regelzyklus wurde verworfen, weil Reaktionszeit und Zeitregeln wieder voneinander abhaengen wuerden.
- Ein allgemeiner Umschaltabstand wurde verworfen, weil Ein- und Aus-Zustand unterschiedliche Mindestzeiten benoetigen koennen.
- Der Aktorbefehl als sofortige physische Bestaetigung wurde bei vorhandener Rueckmeldung verworfen.
- Ein zusaetzlicher Rueckmelde-Timeout wurde nicht eingefuehrt. Ein ausstehender Befehl bleibt transparent sichtbar, bis ein neues Ereignis den Zustand klaert.
Folgen
- Lastwechsel reagieren ohne Polling auf relevante Ereignisse.
Interval,IdleCounterMaxundUmschaltabstandentfallen.- Waerend Mindestzeiten und ausstehenden Rueckmeldungen wird nur die bestaetigte Istleistung angeboten.
- Der Manager erhaelt Status und Restmindestzeit als Zustandseintraege.
- Eine unerwartete Abweichung zwischen Aktor und Rueckmeldung ausserhalb eines laufenden Schaltvorgangs wird als Stoerung gemeldet.
- Tageslaufzeit und Mindestzeiten sind unabhaengig von einer Zyklusdauer.
- Das Modul bleibt vollstaendig im Repository Enelix EMS.
Offene Punkte
- Eine spaetere sperrbare Variante wird separat spezifiziert.
- Ein konfigurierbarer Rueckmelde-Timeout benoetigt eine eigene Entscheidung.