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Erste Schritte mit Enelix
Vom ersten Überblick zur eingerichteten Anlage: Hier siehst du die Reihenfolge und woran du erkennst, dass du zum nächsten Schritt gehen kannst. Die verlinkten Anleitungen erklären die einzelnen Einstellungen.
Für Betreiber: Beginne mit Enelix verstehen. Lass die technische Einrichtung fachkundig durchführen und dir anschließend die Bedienung deiner eigenen Anlage zeigen. Für Installateure: Arbeite die folgenden Schritte in dieser Reihenfolge ab. Beginne mit einem einzigen Verbraucher.
1. Die Anlage vorbereiten
Du brauchst IP-Symcon ab Version 8.0, Zugang zur Verwaltungskonsole und die tatsächlichen Mess- und Geräteanschlüsse deiner Anlage. Besonders wichtig ist die Netzleistung am Netzanschlusspunkt: Sie zeigt, ob insgesamt Strom bezogen oder eingespeist wird. Die PV-Produktion allein ersetzt diese Messung nicht.
Halte fest, welches Gerät zuerst geregelt werden soll und welche Regelung es bisher steuert. Sichere die bestehende Konfiguration. Zwei Regler dürfen nicht unkoordiniert dieselben Ausgänge bedienen.
Ergebnis: Du kannst die relevanten Messwerte in IP-Symcon ansehen, kennst die zulässigen Gerätegrenzen und hast einen Rücksetzweg. Weiter mit Voraussetzungen und Installation.
2. Die Bibliotheken installieren
Füge Enelix EMS über die Modulverwaltung von IP-Symcon hinzu. Installiere Enelix Utils zusätzlich, wenn du beispielsweise dessen Diagramme oder Geräteanbindungen benötigst. Verwende die Repository-Adressen und den freigegebenen Kanal aus der Installationsanleitung.
Eine installierte Bibliothek stellt zunächst die Modulvorlagen bereit. Sie richtet noch keinen vollständigen Manager und keine Verbindung zu deinen Geräten ein.
Ergebnis: Die benötigten Bibliotheken sind ohne Warnung vorhanden und ihre Module stehen zum Anlegen von Instanzen zur Verfügung.
3. Den Manager einrichten
Lege eine Manager-Instanz an. Lass ihre Regelung zunächst ausgeschaltet. Binde die passende Lizenz, wähle die Netzleistungsmessung und prüfe Einheit und Vorzeichen. Stelle nur Grenzen ein, die für diese Anlage freigegeben sind.
In der normierten Messung bedeutet positiv: Netzbezug, negativ: Einspeisung. Ein falsch zugeordnetes Vorzeichen kann zu falschen Regelentscheidungen führen.
Ergebnis: Der Manager hat einen gültigen Lizenzstatus und erkennt eine aktuelle, plausible Netzleistung. Die Manager-Anleitung führt durch Lizenzierung, Messquelle und Betriebsgrenzen.
4. Einen Verbraucher hinzufügen
Lege die passende Verbraucherinstanz an, zum Beispiel einen Warmwassererwärmer oder eine Ladestation. Richte dort Geräteverbindung, Messwerte, Leistungsgrenzen und Schutzwerte ein. Anschließend wählst du diese Instanz im Manager aus.
Mit der Priorität bestimmst du die Reihenfolge bei der Verteilung. Kleinere Zahlen bedeuten höhere Priorität. Auch ein hoch priorisiertes Gerät erhält nur eine Vorgabe, die zu seinem gemeldeten Zustand und den eingestellten Grenzen passt.
Ergebnis: Gerät und Manager sind bewusst zugeordnet. Die Rückmeldungen sind plausibel; die Regelung bleibt bis zur Funktionsprüfung ausgeschaltet. Die Verbraucheranleitung erklärt die Unterschiede der Gerätetypen.
5. Unter Aufsicht prüfen
Prüfe zuerst Lizenzstatus, Messwerte und Störmeldungen. Teste anschließend mit der fachkundigen Person eine kleine, zulässige Vorgabe und vergleiche sie mit dem tatsächlichen Verhalten am Gerät. Prüfe auch Abschaltung und den Umgang mit fehlenden Messwerten. Erst danach kommen weitere Verbraucher hinzu.
Ergebnis: Es ist nachvollziehbar, welches Gerät wann reagiert und wie die Anlage in einen sicheren Zustand zurückkehrt. Eine Anzeige in der Konsole allein ist noch kein Nachweis einer funktionierenden Geräteansteuerung.
6. Die Anlage im Alltag nutzen
Lass dir in deiner Visualisierung die Netzleistung, die wichtigsten Verbraucherzustände und mögliche Störmeldungen zeigen. Im Manager zeigt Betriebsart, ob die Regelung inaktiv, im PV- oder im Peak-Betrieb ist. Die Freigaben am einzelnen Gerät bleiben ebenfalls wichtig.
Wenn ein Gerät nicht wie erwartet arbeitet, ändere nicht wahllos Prioritäten oder Schutzwerte. Prüfe zuerst Freigabe, Verbindung, Messwerte und Störtext. Die Abschnitte Im Alltag und FAQ helfen dabei.
Ergebnis: Du weisst, wo du den Anlagenzustand abliest, welche Bedienhandlungen vorgesehen sind und wen du bei einer Störung kontaktierst.
Optional: Auswertungen und weitere Funktionen
Mit Enelix Utils kannst du passende Zusatzfunktionen einrichten, etwa ein Energiediagramm oder einen Verbrauchskostenreport. Richte erst die benötigten Messquellen und Archivdaten ein; ein installiertes Auswertungsmodul hat nicht automatisch alle Daten deiner Anlage.
Welche Lizenzen du für deinen Ausbau benötigst und was sie kosten, siehst du in der aktuellen Preisliste.
