Files
Enelix-EMS/docs/testing/Netzfahrplan-V4-Schatten.md
T

84 lines
3.8 KiB
Markdown

# V4: native Betriebsdaten, ausschliesslich Schattenbetrieb
Stand 2026-10-01: Der optionale Sender und die Diagnose sind implementiert.
Kein V4-Plan wird damit uebernommen, kein Aktor geschrieben, kein V1-Sollwert
geaendert. Der Sender ist nach Installation standardmaessig AUS.
## Konfiguration im Manager
- NetzfahrplanV4SchattenAktiv: bool, Standard false. Eigener 60-s-Timer,
unabhaengig vom bestehenden Prognose-Timer. Fehler betreffen nur den Sendestatus.
- NetzfahrplanV4NetzladenErlaubt: bool, Standard false. Betrifft ausschliesslich
die im Schattenplan angenommene Berechtigung, keine reale Netzladefreigabe.
- NetzfahrplanV4BatterieOptionen: JSON-Objekt je Topologie-ID. Optional
SOCKapazitaet_kWh und MaxSOC_Prozent (sonst 100). Bei unterschiedlicher Nenn-
und Nutzkapazitaet ist SOCKapazitaet_kWh zwingend explizit anzugeben.
- NetzfahrplanV4MessnachweisVariableID: JSON-Stringvariable, Standard 0.
Ein vollstaendiger historischer/registerbasierter Messnachweis-Produzent
ist NOCH NICHT integriert. Fehlende Nachweise bleiben fehlend.
Die Quelle muss der gemeinsame Netzanschluss sein. Topologiebatterien werden
nur einer eindeutigen aktiven Batterieinstanz mit derselben SOC- UND
Leistungsmessquelle zugeordnet. Externe SDL-Batterien werden nicht automatisch
hinzugefuegt. SDL-/Grundlastbereinigung bleibt eine separate, noch offene Aufgabe.
BMS-Grenzen werden mit Topologieleistungen begrenzt. Normale Betriebsreserve
und technisches Minimum werden nicht verwechselt: die hoehere Grenze gilt.
Bei aktueller Entladehysterese wird die Entladeleistung konservativ auf 0
begrenzt. Eine spaetere Freigabe innerhalb der 48h wird noch nicht modelliert.
Das ist sichtbar diagnostiziert und kann den Schattenplan wirtschaftlich
beschraenken; eine zeitabhaengige Hysterese-Modellierung bleibt offen.
SOC unterhalb der Reserve wird nicht kuenstlich angehoben: Diagnosefehler,
kein angeblich gueltiger Plan. Recovery-/Nachladungsmodell bleibt offen.
## Diagnose ohne Netzwerk oder Stellbefehl
Im Symcon-Skript nach Installation des neuen Modulstands:
```php
<?php
print_r(json_decode(ENELIX_GetNetzfahrplanV4Diagnose(17004), true));
echo ENELIX_GetNetzfahrplanV4Sendestatus(17004);
```
Die Diagnose enthaelt KEINE Tokens oder sonstigen Zugangsdaten. Sie ist auch
bei ausgeschaltetem Sender verfuegbar. Die Instanz-ID ist fuer Lihrenmoos aus
der bestehenden Konfiguration bekannt, nicht fuer andere Anlagen zu kopieren.
Nicht ungeprueft deployen: Host-CLI- und Zielsystemtests getrennt nachweisen.
## Messnachweis-Vertrag (Beispiel, KEINE realen Messwerte)
```json
{
"version": 1,
"meterId": "symcon:53476",
"measuredAt": "2026-10-01T12:05:00Z",
"measuredPeaks": {
"2026-10": {"kw": 18.4, "source": "meter_month_register"}
},
"quarterPast": {
"start": "2026-10-01T12:00:00Z",
"measuredSeconds": 300,
"importKwh": 0.5
}
}
```
Zulaessige Herkunft: meter_month_register, verified_month_history oder
verified_new_month. Der Nachweis-Produzent muss deren Wahrheit garantieren.
Managergrenzen sind NIE ein gemessener Monatspeak. Der Monatswert muss den
vollstaendigen bisherigen Abrechnungsmonat abdecken. Fuer quarterPast muessen
Zaehlerzeitpunkt, abgedeckte Sekunden und Entscheidungszeitpunkt exakt passen;
veraltete Energie wird nicht hochgerechnet oder als aktuelle Messung ausgegeben.
Die kumulative kWh-Variable allein erfuellt diesen Vertrag noch nicht.
Die V4-API meldet bei fehlendem Monatspeak/quarterPast weiterhin awaiting_inputs.
Ein HTTP stored bestaetigt nur den Eingang der Telemetrie, nicht einen gueltigen
Fahrplan und schon gar nicht dessen Ausfuehrung. Backend und Portal-Bruecke
muessen separat aktiviert werden. Keine neue Modellwahl oder Aktorfreigabe hier.
## Tests
21 offline Konvertierungsszenarien plus PHPUnit-Strukturpruefungen. Werte sind
synthetisch; keine reale HTTP-Anbindung oder Symcon-Laufzeit damit behauptet.