no message

This commit is contained in:
dh
2026-08-25 16:06:34 +02:00
parent 1526b48ef2
commit ab9f65b5b1
8 changed files with 477 additions and 1298 deletions
+29 -76
View File
@@ -1,91 +1,44 @@
# Ladestation
Das Modul steuert verschiedene Ladestationstypen.
Das Modul steuert die Ladestationstypen 1 bis 6 mit der ursprünglichen,
gemeinsamen Strom-, Phasen- und Ladeende-Erkennung.
Das Konfigurationsformular zeigt die Verbindungsdaten abhängig vom gewählten
Ladestationstyp an. Allgemeine Regel- und Zeitparameter bleiben immer sichtbar.
## Gemeinsame Pending-Counter-Logik
Die Erkennung arbeitet bei allen Stationstypen gleich:
1. Bei einem neu verbundenen Fahrzeug wird zunächst der konfigurierte
Maximalstrom an die Station gesendet.
2. Nach 60 Sekunden wird anhand der tatsächlichen Ladeleistung zwischen
einphasigem und dreiphasigem Laden unterschieden.
3. Der erreichbare Maximalstrom wird wie ursprünglich aus der Istleistung plus
2,5 A Reserve berechnet und durch `Max_Current_abs` begrenzt.
4. Im laufenden Betrieb vergleicht der `Pending_Counter` Soll- und Istleistung.
Bleibt die Abweichung 90 Sekunden bestehen, wird der Maximalstrom erneut
berechnet.
5. Fällt der berechnete Maximalstrom unter 6 A, wird
`Auto fertig geladen` gesetzt.
Eine Sollvorgabe von 0 W setzt den `Pending_Counter` zurück. Die vorhandenen
Leistungsschritte, Mindestlaufzeiten und die Solar-/Peak-Umschaltung entsprechen
der Vorversion.
## Easee
Die Ladestationstypen 5 und 6 verwenden das im Konfigurationsformular
ausgewählte `Easee SignalR Gateway`. Die Auswahl wird nur bei diesen beiden
Stationstypen angezeigt.
Die Typen 5 und 6 verwenden dieselbe Logik wie die Typen 1 bis 4. Lediglich die
Kommunikation erfolgt über das `Easee SignalR Gateway`:
- Typ 5: Easee mit zusätzlicher eCarUp-Benutzerprüfung für Solarladen
- Typ 6: Easee ohne eCarUp-Benutzerprüfung
- Fahrzeugstatus und Ladeleistung werden aus den Gateway-Observations gelesen.
- Stromvorgaben werden als `SetDynamicChargerCurrent` an das Gateway gesendet.
- Es erfolgt keine interne Anmeldung an der Easee-REST-API.
Die Easee-Zugangsdaten werden ausschließlich im Gateway eingetragen. In der
Ladestationsinstanz muss die Easee-Seriennummer hinterlegt sein.
Das Gateway liefert:
- Observation 47: maximaler Ladestrom der Station
- Observation 104: Stromgrenze des angeschlossenen Typ-2-Kabels
- Observation 109: Fahrzeug-/Ladestatus
- Observation 110: freigegebene Ausgangsphase
- Observation 120: aktuelle Gesamtleistung in kW
- Observations 182 bis 185: gemessene Leiterströme
Die Fahrzeugphasen werden anhand der tatsächlich gemessenen Leiterströme
erkannt; alte Phasenwerte werden beim Trennen oder Neuverbinden verworfen.
Während einer Ladepause mit 0 W bleibt die zuletzt erkannte Phasenanzahl
erhalten. Sie ändert sich erst bei einer eindeutigen Strommessung oder beim
Abstecken des Fahrzeugs. Solange noch kein eindeutiger API-Phasenwert vorliegt,
wird nur ein bilanzierter 6-A-Prüfschritt angeboten. Nach 60 Sekunden kann die
Phase ersatzweise aus Soll- und Istleistung bestimmt werden.
Stromvorgaben von 0 bis 32 A werden ebenfalls über das Gateway gesendet.
## Andere Ladestationstypen
Die Typen 1 bis 4 benötigen kein Easee-Gateway.
### Go-e
Die Typen 1 und 2 erkennen ein verbundenes Fahrzeug direkt über den
Go-e-Fahrzeugstatus. Die tatsächlich verwendeten Phasen werden aus den drei
gemessenen Strömen des `nrg`-Arrays bestimmt. Der maximale Ladestrom wird durch
`Max_Current_abs`, `ama`, `cbl` und einen gegebenenfalls vorhandenen
16-A-Adapter begrenzt.
### Smart-Me Pico
Typ 3 erkennt ein verbundenes Fahrzeug über den Pico-Ladestatus. Die
Phasenerkennung verwendet `CurrentL1`, `CurrentL2` und `CurrentL3` des
Smart-Me-Geräte-Endpunkts. Der maximale Stationsstrom wird direkt aus den
Pico-Ladedaten übernommen.
## Gemeinsames Soll-/Ist-Modell
Der konfigurierte Maximalstrom ist bei allen Typen die absolute Obergrenze.
Statische, zuverlässige API-Grenzen dürfen sie reduzieren. Dynamische
Sollwerte der Station werden nicht als Fahrzeuggrenze verwendet.
Bei jedem stabil zugewiesenen Leistungsschritt wird der Sollstrom mit dem
Iststrom verglichen. Bleibt der Sollstrom 90 Sekunden lang größer als der
Iststrom mal `1.11`, wird der erreichbare Maximalstrom aus `Iststrom * 1.11`
gelernt und `PowerSteps` noch im selben Zyklus neu aufgebaut. Der Lernwert
bleibt bis zum Ausstecken, einem neuen Fahrzeug oder einem Phasenwechsel aktiv.
Fällt der berechnete Wert unter 6 A, wird `Auto fertig geladen` gesetzt und
nur `[0]` angeboten. Bei Easee gilt das nur bei verbundenem Gateway und
Fahrzeugstatus 4 oder 6: Das Modul muss dabei trotz positiver Sollvorgabe
90 Sekunden lang einen Iststrom messen, der mit Faktor `1.11` unter 6 A
bleibt. Status 4 oder 6 allein wird nicht als Ladeende gewertet. Eine
Sollvorgabe von 0 W setzt die Zähler zurück und kann weder eine
Strombegrenzung noch ein Ladeende auslösen. Das bestätigte Ladeende bleibt bis
zum Ausstecken gespeichert.
Beim Update bestehender Instanzen wird die frühere Eigenschaft `Token_Easee`
aus Kompatibilitätsgründen intern beibehalten, aber nicht mehr verwendet oder
im Formular angezeigt. Auch der frühere Token-Timer wird deaktiviert. Die
vorhandene Modul- und Instanzidentität bleibt erhalten.
Typ 5 behält die eCarUp-Benutzerprüfung für die automatische Umschaltung von
`Solarladen`. Typ 6 verwendet keine Benutzerprüfung.
## Einrichtung
1. Eine Instanz `Easee SignalR Gateway` anlegen.
2. Easee-Benutzername und Passwort im Gateway eintragen.
3. In `Ladestation` Typ 5 oder 6 sowie die Easee-Seriennummer wählen.
4. Im Feld `Easee SignalR Gateway` die gewünschte Gateway-Instanz auswählen.
4. Im Feld `Easee SignalR Gateway` die Gateway-Instanz auswählen.
Mehrere Easee-Ladestationen desselben Kontos verwenden gemeinsam ein Gateway.
+2
View File
@@ -119,3 +119,5 @@
}
]
}
+2
View File
@@ -10,3 +10,5 @@
"prefix": "GEF",
"url": "https://git.belevo.ch/dh/Enelix/src/branch/main/Ladestation"
}
+206 -574
View File
File diff suppressed because it is too large Load Diff
+29 -74
View File
@@ -1,89 +1,44 @@
# Ladestation_v2
Das Modul steuert verschiedene Ladestationstypen.
Das Modul steuert die Ladestationstypen 1 bis 6 mit der ursprünglichen,
gemeinsamen Strom-, Phasen- und Ladeende-Erkennung.
Das Konfigurationsformular zeigt die Verbindungsdaten abhängig vom gewählten
Ladestationstyp an. Allgemeine Regel- und Zeitparameter bleiben immer sichtbar.
## Gemeinsame Pending-Counter-Logik
Die Erkennung arbeitet bei allen Stationstypen gleich:
1. Bei einem neu verbundenen Fahrzeug wird zunächst der konfigurierte
Maximalstrom an die Station gesendet.
2. Nach 60 Sekunden wird anhand der tatsächlichen Ladeleistung zwischen
einphasigem und dreiphasigem Laden unterschieden.
3. Der erreichbare Maximalstrom wird wie ursprünglich aus der Istleistung plus
2,5 A Reserve berechnet und durch `Max_Current_abs` begrenzt.
4. Im laufenden Betrieb vergleicht der `Pending_Counter` Soll- und Istleistung.
Bleibt die Abweichung 90 Sekunden bestehen, wird der Maximalstrom erneut
berechnet.
5. Fällt der berechnete Maximalstrom unter 6 A, wird
`Auto fertig geladen` gesetzt.
Eine Sollvorgabe von 0 W setzt den `Pending_Counter` zurück. Die vorhandenen
Leistungsschritte, Mindestlaufzeiten und die Solar-/Peak-Umschaltung entsprechen
der Vorversion.
## Easee
Die Ladestationstypen 5 und 6 verwenden das oben als Schnittstelle ausgewählte
`Easee SignalR Gateway`. Die Schnittstellenauswahl wird bei allen
Stationstypen angezeigt.
Die Typen 5 und 6 verwenden dieselbe Logik wie die Typen 1 bis 4. Lediglich die
Kommunikation erfolgt über das oben ausgewählte `Easee SignalR Gateway`:
- Typ 5: Easee mit zusätzlicher eCarUp-Benutzerprüfung für Solarladen
- Typ 6: Easee ohne eCarUp-Benutzerprüfung
- Fahrzeugstatus und Ladeleistung werden aus den Gateway-Observations gelesen.
- Stromvorgaben werden als `SetDynamicChargerCurrent` an das Gateway gesendet.
- Es erfolgt keine interne Anmeldung an der Easee-REST-API.
Die Easee-Zugangsdaten werden ausschließlich im Gateway eingetragen. In der
Ladestationsinstanz muss die Easee-Seriennummer hinterlegt sein.
Das Gateway liefert:
- Observation 47: maximaler Ladestrom der Station
- Observation 104: Stromgrenze des angeschlossenen Typ-2-Kabels
- Observation 109: Fahrzeug-/Ladestatus
- Observation 110: freigegebene Ausgangsphase
- Observation 120: aktuelle Gesamtleistung in kW
- Observations 182 bis 185: gemessene Leiterströme
Die Fahrzeugphasen werden anhand der tatsächlich gemessenen Leiterströme
erkannt; alte Phasenwerte werden beim Trennen oder Neuverbinden verworfen.
Während einer Ladepause mit 0 W bleibt die zuletzt erkannte Phasenanzahl
erhalten. Sie ändert sich erst bei einer eindeutigen Strommessung oder beim
Abstecken des Fahrzeugs. Solange noch kein eindeutiger API-Phasenwert vorliegt,
wird nur ein bilanzierter 6-A-Prüfschritt angeboten. Nach 60 Sekunden kann die
Phase ersatzweise aus Soll- und Istleistung bestimmt werden.
Stromvorgaben von 0 bis 32 A werden ebenfalls über das Gateway gesendet.
## Andere Ladestationstypen
Die Typen 1 bis 4 benötigen kein Easee-Gateway.
### Go-e
Die Typen 1 und 2 erkennen ein verbundenes Fahrzeug direkt über den
Go-e-Fahrzeugstatus. Die tatsächlich verwendeten Phasen werden aus den drei
gemessenen Strömen des `nrg`-Arrays bestimmt. Der maximale Ladestrom wird durch
`Max_Current_abs`, `ama`, `cbl` und einen gegebenenfalls vorhandenen
16-A-Adapter begrenzt.
### Smart-Me Pico
Typ 3 erkennt ein verbundenes Fahrzeug über den Pico-Ladestatus. Die
Phasenerkennung verwendet `CurrentL1`, `CurrentL2` und `CurrentL3` des
Smart-Me-Geräte-Endpunkts. Der maximale Stationsstrom wird direkt aus den
Pico-Ladedaten übernommen.
## Gemeinsames Soll-/Ist-Modell
Der konfigurierte Maximalstrom ist bei allen Typen die absolute Obergrenze.
Statische, zuverlässige API-Grenzen dürfen sie reduzieren. Dynamische
Sollwerte der Station werden nicht als Fahrzeuggrenze verwendet.
Bei jedem stabil zugewiesenen Leistungsschritt wird der Sollstrom mit dem
Iststrom verglichen. Bleibt der Sollstrom 90 Sekunden lang größer als der
Iststrom mal `1.11`, wird der erreichbare Maximalstrom aus `Iststrom * 1.11`
gelernt und `PowerSteps` noch im selben Zyklus neu aufgebaut. Der Lernwert
bleibt bis zum Ausstecken, einem neuen Fahrzeug oder einem Phasenwechsel aktiv.
Fällt der berechnete Wert unter 6 A, wird `Auto fertig geladen` gesetzt und
nur `[0]` angeboten. Bei Easee gilt das nur bei verbundenem Gateway und
Fahrzeugstatus 4 oder 6: Das Modul muss dabei trotz positiver Sollvorgabe
90 Sekunden lang einen Iststrom messen, der mit Faktor `1.11` unter 6 A
bleibt. Status 4 oder 6 allein wird nicht als Ladeende gewertet. Eine
Sollvorgabe von 0 W setzt die Zähler zurück und kann weder eine
Strombegrenzung noch ein Ladeende auslösen. Das bestätigte Ladeende bleibt bis
zum Ausstecken gespeichert.
Typ 5 behält die eCarUp-Benutzerprüfung für die automatische Umschaltung von
`Solarladen`. Typ 6 verwendet keine Benutzerprüfung.
## Einrichtung
1. Eine Instanz `Easee SignalR Gateway` anlegen.
2. Easee-Benutzername und Passwort im Gateway eintragen.
3. In `Ladestation_v2` Typ 5 oder 6 sowie die Easee-Seriennummer wählen.
4. Oben über `Schnittstelle konfigurieren` beziehungsweise
`Schnittstelle ändern` die gewünschte Gateway-Instanz auswählen.
4. Das Gateway oben über `Schnittstelle konfigurieren/ändern` auswählen.
Mehrere Easee-Ladestationen desselben Kontos verwenden gemeinsam ein Gateway.
Beim Erstellen einer weiteren Instanz wird ein vorhandenes Gateway automatisch
verwendet; es wird keine zweite Parent-Verbindung erzeugt.
+2
View File
@@ -113,3 +113,5 @@
}
]
}
+2
View File
@@ -14,3 +14,5 @@
"prefix": "GEF",
"url": ""
}
+205 -574
View File
File diff suppressed because it is too large Load Diff