Approved by Daniel Haefliger for develop and beta. Author dh_Agent, authenticated account dh. Preserve published battery, charging and overall Energy Pie changes. No deployment or plant control authorization.
5.7 KiB
V4-Prognose und lokale Batterieregelung
Ziel und Bedienung
Der Prognosebereich des Managers hat zwei Schalter:
- Netzdaten senden und Prognosen lernen: bei neuen Instanzen vorausgewaehlt; Datenerfassung und Versand beginnen erst mit gueltiger Netzfahrplanlizenz und vollstaendiger Messzuordnung. Empfang und Planungsdatenversorgung sind integriert.
- Batterie nach Netzfahrplan regeln: standardmaessig aus. Erst bei gueltigem Modell, Plan, frischen lokalen Messungen und erfuellten Schutzbedingungen bereit. Ein angeforderter Schalter bleibt auch bei Fehlern abschaltbar.
Die normalen Symcon-Konfigurationseinstellungen werden mit Uebernehmen gespeichert. Die Zustaende sind Aus, Daten sammeln, Lernen, Bereit, Aktiv und Unterbrochen. Der Grund einer Sperre wird angezeigt. Die Servermeldung Aktiv setzt eine frische lokale Bestaetigung voraus; sie ist kein Nachweis physisch ausgefuehrter Leistung.
Verantwortlichkeiten
- Der V4-Dienst lernt die bereinigte Lastprognose und berechnet den Netzfahrplan. PV-Prognose, Wetter- und Tarifversorgung bleiben bestehende Eingangsdienste.
- Der Manager misst die Abweichung zum V4-Netzziel und korrigiert ausschliesslich eine eindeutig zugeordnete Batterie. Andere Verbraucher behalten ihre normale Zuteilung; deren gemessene Leistungsveraenderung wird genau einmal beruecksichtigt.
- Das Batteriemodul bleibt der einzige Geraetetreiber. BMS-/SOC-Grenzen, Leistungsangebote, lokale Zeitueberwachung und Geraeteschutz bleiben wirksam.
- Lizenzportal und Manager verwenden denselben Workflow. PV/Haus, Bezugs- und Einspeisepreise, Netzziel, Batterie, SOC und Kosten stammen aus dem jeweiligen eingefrorenen Plan. Historische Daten bleiben getrennt erhalten.
Neue Installation
Manager, Netzleistungsmessung, Wirkenergie-Bezugszaehler, PV-/Batterietopologie und zugeordneten Batterieregler konfigurieren. Leistungseinheiten und Vorzeichen muessen zum bestehenden Batterieregler passen. Die normale Lizenz an genau diese Installation binden; es werden keine festen fremden Anlagen- oder Objektkennungen uebernommen.
Die automatische Ersteinrichtung unterstuetzt eindeutig getrennte AC-PV- und Batteriemessungen aus den bereits unterstuetzten M-Bus-/ModBus-Adaptern. Die physische Batterie wird einmal abgezogen, kein virtueller Speicher oder SDL-Kanal erfunden. Die bestaetigte physische Rueckmeldung wird fuer diese Topologie ohne zusatzlichen V4-Konfigurationsschalter zugeordnet. Individuelle bestehende Rueckmeldungs- und Messkonfigurationen haben Vorrang.
Fuer das erste Modell gelten mindestens 24 nutzbare aequivalente Messstunden, 95 Prozent Fensterabdeckung und maximal 5 Sekunden unbedeckte Zeit pro Fenster. Das ist keine Garantie fuer Bereitschaft nach genau 24 Stunden. Fehlende Daten, Preise, unklare Topologie oder eine fehlende Geraeteschutzpruefung bleiben Sperrgruende. Neue Anlagen duerfen gekennzeichnete Peak-/Viertelstundenschaetzungen aus echten, lueckenlos passenden Zaehlerdaten verwenden. Das erzeugt keinen Abrechnungsnachweis.
Vor normaler aktiver Regelung ist insbesondere der separat dokumentierte unabhaengige Geraete-Watchdog erforderlich. Ein alter Testverzicht, eine modellierte virtuelle Batterie oder eine abgelaufene Testfreigabe werden nicht in eine Produktionsfreigabe umgewandelt. Spezialanlagen mit SDL, geteiltem Speicher oder Hybrid-/DC-Bilanz benoetigen weiterhin ihre explizite fachliche Zuordnung.
Migration und Rueckfall
- Alte Netzfahrplan-Einstellungen und Archive bleiben gespeichert, werden aber nicht mehr zum Abruf oder zur Regelung des alten Fahrplans verwendet.
- Eine alte Netzfahrplan- oder Testfreigabe aktiviert den neuen Schalter niemals.
- Datensatzkennungen sind an Installation und Messzuordnung gebunden. Eine Aenderung der Zuordnung stoppt die automatische Einrichtung zur Pruefung; vorhandene Rohdaten, Cursor und individuelle Servereinstellungen bleiben erhalten.
- Lernen ausschalten stoppt Versand und serverseitiges Lernen. Der aktive Netzfahrplan benoetigt weiterhin eingeschaltetes Lernen und frische Daten.
- Bei fehlendem oder ungueltigem Plan erfolgt keine neue V4-Korrektur. Die normale lokale Managerregelung bleibt erhalten. Ein normaler Batteriebefehl kann daher weiterhin ungleich null sein; Fahrplan aus bedeutet nicht Batterie gesperrt.
- Ein abgelehnter Verbraucher-Stellbefehl wird nicht bestaetigt. Die korrigierte Batterie wird zuletzt uebergeben; bei vorherigem Fehler gilt ihre normale Zuteilung.
- Empfangsquittungen sind keine Ausfuehrungsquittungen. Die urspruengliche Empfangszeit einer behaltenen Planhuelle wird niemals erneuert.
Auslieferung und Abnahme
Backend, authentifizierte Portal-Bridge, Prognose-Publisher, Portal-Assets sowie Manager und neue Hilfsklassen gemeinsam ausliefern. Neue Datentabellen sind additiv; vor einer produktiven Umstellung konsistente Datenbanksicherung mit geprueftem Ruecksetzweg erstellen. Alte Installationsskripte nicht blind wiederverwenden.
Dieses Aenderungspaket ist Entwicklungsarbeit, kein ausgefuehrter Anlagenrollout. Die parallel laufenden Batterie-/Neustartarbeiten in Lihrenmoos bleiben unberuehrt. Vor einem spaeteren Rollout gegen den dann aktuellen Batteriestand abgleichen, Quellen und Konfiguration sichern und zuerst passiv pruefen. Ein echter Stelltest braucht eine aktuelle ausdrueckliche Freigabe und eine separate Abnahme von Tracking, Planwechsel, Kommunikationsausfall und sicherem Rueckfall.
Pull-Request-Kurztext
Vereinheitlicht V4-Prognose, Ersteinrichtung und lokale Batteriekorrektur zu einem Zwei-Schalter-Workflow. Erhaelt bestehende Daten und Schutzgrenzen, entfernt den alten Fahrplan aus der aktiven Managerregelung und zeigt im Portal dieselben eingefrorenen Planungsgrundlagen. Keine Aktivierung, Installation oder Erneuerung einer Testfreigabe durch das Aenderungspaket.