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Enelix-EMS/docs/prognose-v4-workflow.md
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dh 74a2d6c685
Tests / test (push) Successful in 1m1s
feat(workflow): publish verified forecast controls and consolidated docs
Approved by Daniel Haefliger for develop and beta. Author dh_Agent, authenticated account dh. Preserve published battery, charging and overall Energy Pie changes. No deployment or plant control authorization.
2026-10-08 10:02:58 +00:00

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5.7 KiB
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# V4-Prognose und lokale Batterieregelung
## Ziel und Bedienung
Der Prognosebereich des Managers hat zwei Schalter:
1. **Netzdaten senden und Prognosen lernen**: bei neuen Instanzen vorausgewaehlt;
Datenerfassung und Versand beginnen erst mit gueltiger Netzfahrplanlizenz und
vollstaendiger Messzuordnung. Empfang und Planungsdatenversorgung sind integriert.
2. **Batterie nach Netzfahrplan regeln**: standardmaessig aus. Erst bei gueltigem
Modell, Plan, frischen lokalen Messungen und erfuellten Schutzbedingungen bereit.
Ein angeforderter Schalter bleibt auch bei Fehlern abschaltbar.
Die normalen Symcon-Konfigurationseinstellungen werden mit Uebernehmen gespeichert.
Die Zustaende sind Aus, Daten sammeln, Lernen, Bereit, Aktiv und Unterbrochen.
Der Grund einer Sperre wird angezeigt. Die Servermeldung Aktiv setzt eine frische
lokale Bestaetigung voraus; sie ist kein Nachweis physisch ausgefuehrter Leistung.
## Verantwortlichkeiten
- Der V4-Dienst lernt die bereinigte Lastprognose und berechnet den Netzfahrplan.
PV-Prognose, Wetter- und Tarifversorgung bleiben bestehende Eingangsdienste.
- Der Manager misst die Abweichung zum V4-Netzziel und korrigiert ausschliesslich
eine eindeutig zugeordnete Batterie. Andere Verbraucher behalten ihre normale
Zuteilung; deren gemessene Leistungsveraenderung wird genau einmal beruecksichtigt.
- Das Batteriemodul bleibt der einzige Geraetetreiber. BMS-/SOC-Grenzen,
Leistungsangebote, lokale Zeitueberwachung und Geraeteschutz bleiben wirksam.
- Lizenzportal und Manager verwenden denselben Workflow. PV/Haus, Bezugs- und
Einspeisepreise, Netzziel, Batterie, SOC und Kosten stammen aus dem jeweiligen
eingefrorenen Plan. Historische Daten bleiben getrennt erhalten.
## Neue Installation
Manager, Netzleistungsmessung, Wirkenergie-Bezugszaehler, PV-/Batterietopologie und
zugeordneten Batterieregler konfigurieren. Leistungseinheiten und Vorzeichen muessen
zum bestehenden Batterieregler passen. Die normale Lizenz an genau diese Installation
binden; es werden keine festen fremden Anlagen- oder Objektkennungen uebernommen.
Die automatische Ersteinrichtung unterstuetzt eindeutig getrennte AC-PV- und
Batteriemessungen aus den bereits unterstuetzten M-Bus-/ModBus-Adaptern. Die
physische Batterie wird einmal abgezogen, kein virtueller Speicher oder SDL-Kanal
erfunden. Die bestaetigte physische Rueckmeldung wird fuer diese Topologie ohne
zusatzlichen V4-Konfigurationsschalter zugeordnet. Individuelle bestehende
Rueckmeldungs- und Messkonfigurationen haben Vorrang.
Fuer das erste Modell gelten mindestens 24 nutzbare aequivalente Messstunden,
95 Prozent Fensterabdeckung und maximal 5 Sekunden unbedeckte Zeit pro Fenster.
Das ist keine Garantie fuer Bereitschaft nach genau 24 Stunden. Fehlende Daten,
Preise, unklare Topologie oder eine fehlende Geraeteschutzpruefung bleiben Sperrgruende.
Neue Anlagen duerfen gekennzeichnete Peak-/Viertelstundenschaetzungen aus echten,
lueckenlos passenden Zaehlerdaten verwenden. Das erzeugt keinen Abrechnungsnachweis.
Vor normaler aktiver Regelung ist insbesondere der separat dokumentierte
unabhaengige Geraete-Watchdog erforderlich. Ein alter Testverzicht, eine modellierte
virtuelle Batterie oder eine abgelaufene Testfreigabe werden nicht in eine
Produktionsfreigabe umgewandelt. Spezialanlagen mit SDL, geteiltem Speicher oder
Hybrid-/DC-Bilanz benoetigen weiterhin ihre explizite fachliche Zuordnung.
## Migration und Rueckfall
- Alte Netzfahrplan-Einstellungen und Archive bleiben gespeichert, werden aber
nicht mehr zum Abruf oder zur Regelung des alten Fahrplans verwendet.
- Eine alte Netzfahrplan- oder Testfreigabe aktiviert den neuen Schalter niemals.
- Datensatzkennungen sind an Installation und Messzuordnung gebunden. Eine
Aenderung der Zuordnung stoppt die automatische Einrichtung zur Pruefung;
vorhandene Rohdaten, Cursor und individuelle Servereinstellungen bleiben erhalten.
- Lernen ausschalten stoppt Versand und serverseitiges Lernen. Der aktive
Netzfahrplan benoetigt weiterhin eingeschaltetes Lernen und frische Daten.
- Bei fehlendem oder ungueltigem Plan erfolgt keine neue V4-Korrektur. Die normale
lokale Managerregelung bleibt erhalten. Ein normaler Batteriebefehl kann daher
weiterhin ungleich null sein; Fahrplan aus bedeutet nicht Batterie gesperrt.
- Ein abgelehnter Verbraucher-Stellbefehl wird nicht bestaetigt. Die korrigierte
Batterie wird zuletzt uebergeben; bei vorherigem Fehler gilt ihre normale Zuteilung.
- Empfangsquittungen sind keine Ausfuehrungsquittungen. Die urspruengliche
Empfangszeit einer behaltenen Planhuelle wird niemals erneuert.
## Auslieferung und Abnahme
Backend, authentifizierte Portal-Bridge, Prognose-Publisher, Portal-Assets sowie
Manager und neue Hilfsklassen gemeinsam ausliefern. Neue Datentabellen sind additiv;
vor einer produktiven Umstellung konsistente Datenbanksicherung mit geprueftem
Ruecksetzweg erstellen. Alte Installationsskripte nicht blind wiederverwenden.
Dieses Aenderungspaket ist Entwicklungsarbeit, kein ausgefuehrter Anlagenrollout.
Die parallel laufenden Batterie-/Neustartarbeiten in Lihrenmoos bleiben unberuehrt.
Vor einem spaeteren Rollout gegen den dann aktuellen Batteriestand abgleichen,
Quellen und Konfiguration sichern und zuerst passiv pruefen. Ein echter Stelltest
braucht eine aktuelle ausdrueckliche Freigabe und eine separate Abnahme von
Tracking, Planwechsel, Kommunikationsausfall und sicherem Rueckfall.
## Pull-Request-Kurztext
Vereinheitlicht V4-Prognose, Ersteinrichtung und lokale Batteriekorrektur zu einem
Zwei-Schalter-Workflow. Erhaelt bestehende Daten und Schutzgrenzen, entfernt den
alten Fahrplan aus der aktiven Managerregelung und zeigt im Portal dieselben
eingefrorenen Planungsgrundlagen. Keine Aktivierung, Installation oder Erneuerung
einer Testfreigabe durch das Aenderungspaket.